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Handball
Mit dem Fanbus zum Topspiel -Euphorie bei den Panthern steigt

Remscheid. Handball-Oberliga: Spitzenreiter gastiert am Samstagabend beim Verfolger, den Panther-Co-Trainer Mutz immer noch für den eigentlichen Favoriten hält. Von Frank Lorenzet

TV Aldekerk - Bergische Panther - Auch wenn Panther-Vorstand Jürgen Middendorf unmittelbar nach dem Heimsieg gegen Düsseldorf noch abwiegelte: Langsam aber sicher müssen sich die Panther mit ihrer neuen Rolle auseinandersetzen. Denn die Tabelle lügt nun mal nicht, und da steht die Mannschaft alleine auf dem Platz an der Sonne. Zwar ist der Vorsprung in der breiten Spitzengruppe nur hauchdünn und von Spieltag zu Spieltag kann sich Vieles verschieben. Aber Fakt ist: Die Spielgemeinschaft aus Hilgen und Burscheid hat sich längst zum Titelkandidaten gemausert.

Bei der wilden Fahrt vom Jäger zum Gejagten folgt jetzt ausgerechnet beim letztjährigen Niederrheinmeister und direkten Verfolger Aldekerk der nächste Knaller. Die Grenzländer scheiterten letztes Jahr nur knapp in der Relegation zum Aufstieg in die Dritte Liga an Longerich und galten vor der Serie erneut als Meisterschafts-Tipp Nummer eins. Doch das Team von Trainer Achim Schürmann leistete sich zuletzt eine Schwächephase, verlor in Homberg und gegen Mönchengladbach, zeigte sich beim Kantersieg in Lobberich aber wieder stabil.

"Wir bleiben dabei. Jeder Punkt zählt erstmal für die Qualifikation zur neuen Nordrheinliga. Über alles andere machen wir uns keine Gedanken. Die Tabellensituation ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht", stapelt auch Co-Trainer Marcel Mutz tief. Über den kommenden Gegner spricht er derweil in den höchsten Tönen: "Aldekerk ist für mich weiterhin der Favorit. Auch wenn sie verletzungsbedingt schon ein paar Punkte abgegeben haben, verfügen sie über enorme Qualität als Mannschaft und individuelle Klasse. Gerade zu Hause werden sie vor frenetischem Publikum alles geben, um den Anschluss zur Spitze nicht zu verlieren." Deswegen gelte es, das Tempospiel des TVA zu unterbinden. "Gerade im Angriff müssen wir clever spielen. Außerdem muss das Rückzugsverhalten passen", findet Mutz.

Personell gibt es einige Fragezeichen. Justus Ueberholz war unter der Woche krank, Torhüter Max Conzen ist mit dem Fuß umgeknickt und der zuletzt überragende Standby-Routinier Matthias Fuchs hat eigentlich Dienst, versucht diesen aber noch zu tauschen.

Zumindest bei den Fans ist derweil die Euphorie riesengroß, erstmals setzen die Panther einen Bus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr an der Hilgener Max-Siebold-Halle.

Samstag, 19.30 Uhr, Vogteihalle, Slousenweg.

Quelle: RP
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