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Handball
Nach der Gala folgt der Charakter-Test

Remscheid. Die Oberliga-Handballer der Bergischen Panther sorgen für Furore. Nach dem deutlichen Heimsieg gegen die SG Langenfeld will der Tabellenzweite erneut in der heimischen Max-Siebold- Halle nun gegen TuSEM Essen II nachlegen. Von Frank Lorenzet

Nach der Gala im Spitzenspiel gegen die SG Langenfeld und dem hochverdienten 33:24-Heimsieg erwartet die Bergischen Panther im zweiten Heimspiel in Serie erneut ein Topspiel. Am Sonntag (17.30 Uhr) stellt sich der Tabellenvierte TuSEM Essen II in der Hilgener Max-Siebold-Halle vor.

Der Gegner hat es in sich. Das Team von der Margarethenhöhe überzeugte zuletzt mit Siegen beim Meisterschaftsfavoriten Borussia Mönchengladbach sowie einem Kantersieg gegen den nicht zu unterschätzenden TV Lobberich. Die mittlerweile wieder vom 2,14 Meter langen Ex-Nationalspieler Mark Dragunski trainierte Zweitliga-Reserve kann dabei wie immer aus einer Vielzahl von Talenten aus der A-Jugend-Bundesliga und den U 23-Spielern der ersten Mannschaft schöpfen.

"Darum ist TuSEM wie in jedem Jahr die große Wundertüte. Man weiß eben nie, wer bei denen so alles aufläuft", sagt der spielende Panther-Co-Trainer Marcel Mutz: "Sollten beispielsweise junge Spieler aus dem Zweitliga-Kader dabei sein, dann verfügt die Mannschaft über enorme Qualität." Die drei Jugend-Nationalspieler Carsten Ridder, Joshua Schlüter und Noah Beyer spielten zuletzt regelmäßig in der Reserve und können dies auch bei den Panthern tun, da die Bundesligamannschaft bereits am Samstag ihr Auswärtsspiel in Henstedt/Ulzburg austrägt.

Doch Bangemachen gilt für die nicht zuletzt aufgrund des Kantersieges gegen Langenfeld extrem selbstbewussten Hausherren nicht. "Wir können optimistisch auftreten. Ich erwarte, dass wir ähnlich motiviert sind wie im letzten Heimspiel. Nach so einem perfekten Spiel ist es wichtig, die Zügel nicht schleifen zu lassen, sondern von Beginn an dieselbe Galligkeit aufzubringen. Wir wollen unsere Serie ausbauen", so Mutz.

Personell bleibt bei den Hausherren alles beim alten. Die Langzeitverletzten Nijaz Boskailo (Tor) und Dirk van Walsem fallen weiterhin aus. Alle anderen Akteure sind aber inklusive von Standby-Routinier Matthias Fuchs am Sonntag einsatzbereit.

Quelle: RP
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