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Handball
Nächste Pleite der HSG, TuS patzt bei Heimpremiere

Remscheid. Handball-Verbandsliga: Rade verliert Punkte und Festag mit "Rot". Aufsteiger Styrum siegt in Wermelskirchen.

(HS/NF) HSG Radevormwald/Herbeck - Unitas Haan II 20:27 (10:14) - Lange Gesichter gab es bei der HSG nach der zweiten Niederlage, die beinahe so deftig ausgefallen wäre wie zum Auftakt (21:40 in Ratingen). Nur dem Nachlassen der routinierten Gäste nach dem 26:15 (50.), die sich ab da schon ganz auf den folgenden Auftritt bei der Haaner Kirmes konzentrierten, war es zu verdanken, dass die Pleite nicht noch deutlicher wurde. "Die haben wir uns selber zuzuschreiben", kritisierte Trainer Markus Eigenbrod die Flut von Fehlwürfen und technischen Fehlern seiner Mannschaft, die insgesamt viel zu überhastet agierte und damit den erfahrenen Gästen in die Karten spielte. Entscheidend war die Phase nach dem 14:17-Zwischenstand (37.), als der HSG bis zum 15:25 (50.) 13 Minuten kein Treffer gelang. Positiv war bei den Hausherren die Leistung von Keeper Christopher Bartsch (15 Paraden, darunter ein Siebenmeter) und mit Abstrichen der Abwehr. Sehr mäßig war dagegen der Auftritt der Schiedsrichter, die oft überfordert wirkten, bei zwei Roten Karten (mit Bericht) nach einer Rangelei zwischen Tim Festag (HSG) und Christian Horn aber richtig lagen.

HSG-Tore: Dietzel (5/2), Weber (3), Breuer, Franken, Festag, Seifert, Sahan, Blum (je 2).

TuS Wermelskirchen - DJK Styrum 30:34 (11:16) - Die Heimpremiere hatten sich die Blaugelben anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger setzte es eine verdiente Niederlage. "Damit hätte ich nicht gerechnet. Unsere Leistung war eine Katastrophe", grantelte Trainer Braco Sladakovic. Natürlich habe es sich negativ bemerkbar gemacht, dass mit den Yannick Faust und Matthias Rechlin der etatmäßige Innenblock in der Defensive fehlte, "aber das ist keine Entschuldigung für die Einstellung". Nach der 1:0-Führung lief der TuS bis zum Schluss einem Rückstand hinterher. Dabei leistete er sich satte 15 Fehlwürfe und neun technische Fehler. Sladakovic: "Mit 30 Toren sollte man sein Heimspiel eigentlich gewinnen, aber Styrum war einfach besser und cleverer."

TuS-Tore: Schnellhardt (8/5), Sichelschmidt, Schusdzerra (je 5), Rother, Biesenroth (je 4), Sladakovic (2), Niegetiet, Hill (je 1).

Quelle: RP
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