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Leichtathletik
Neuerungen beim Röntgenlauf

Leichtathletik: Neuerungen beim Röntgenlauf
Für die Nordic Walker wird im kommenden Jahr nur noch die Halbmarathon-Strecke angeboten. FOTO: Herten
Remscheid. Bei der Nachbesprechung der 15. Auflage haben die Organisatoren erste Änderungen beschlossen. Von Michael In't Zandt

Vier Wochen nach der 15. Auflage des Röntgenlaufs ließen die Organisatoren bei einer Nachbesprechung das Laufspektakel noch einmal Revue passieren. Gleichzeitig blickten sich aber auch in die Zukunft.

Die Jubiläumsauflage war beim Orga-Team noch sehr präsent. Knapp 4000 Starter, beste äußere Bedingungen, zufriedene große und kleine Sportler und viele Zuschauer an der Strecke sorgten dafür, dass es wieder eine tolle Veranstaltung war. Welche Bedeutung diese hatte, wurde auch anhand der Teilnehmerzahl der Nachbearbeitung deutlich. Insgesamt 18 Leute, darunter der komplette Vorstand des ausrichtenden Röntgen Sport-Clubs (RSC) mit dem neuen Vorsitzender Thomas Neuhaus, tauschten sich aus, diskutierten darüber, welche Dinge wie optimiert werden können und beschlossen Neuerungen für die 16. Auflage im kommenden Jahr. "Es wurden aber auch viele Dönekes erzählt", berichtet RSC-Pressesprecher Wolfgang Görtz.

Klar ist, dass die Walker und Nordic Walker Abstriche machen müssen. "Wir haben die 16 Kilometer-Strecke aus dem Programm genommen", erklärt Görtz. Dies sei zum einen aus organisatorischen Gründen geschehen, zum anderen aber auch als Reaktion auf das nachlassende Interesse. Im kommenden Jahr wird den Walkern und Nordic Walkern dann nur hoch die Halbmarathon-Strecke zur Verfügung stehen. "Wer die 16 Kilometer schafft, der schafft auch 21 Kilometer", sagt Görtz. Eine weitere Neuerung ist, dass der Anmeldeschluss vorgezogen wird. Statt wie bisher am Dienstag vor dem Veranstaltungstag endet die Frist bereits zwei Tage früher am Sonntag. "Wir brauchen eine Woche, um die Daten vernünftig verarbeiten zu können", gibt Görtz als Grund an. Eine Verpflegungsstation weniger wird es zudem auf der Ultramarathon-Distanz geben. Die beiden letzten Verpflegungsstationen werden zusammengezogen, da die IGR Remscheid nicht mehr genug Leute stellen könne. "Die letzte Station wird nun bei etwa Kilometer 61 an der Wuppersperre sein und vom LCK Ronsdorf besetzt", teilt Görtz mit.

"Es gibt aber auch positive Dinge", sagt der RSC-Pressesprecher. Dazu gehöre, dass sich der Sauerländische Gebirgsverein (Abteilung Remscheid) nach einem Gespräch mit dem zweiten Vorsitzenden Gerd-Diether Förster nun doch weitermacht, und die Volksbank Remscheid-Solingen signalisiert hat, als Sponsor weiterzumachen.

Ganz neu wird eine gesonderte Wertung für Angehörige der Feuerwehr bei den Läufen sein. "Die Feuerwehr bekommt ein eigenes Prädikat", erklärt Görtz. Ob diese Berufsgruppe dann - ähnlich wie es die Ärzte bereits seit einigen Jahren beim Röntgenlauf machen - ihre deutschen Meister ermitteln wird, wird sich noch zeigen.

Angerissen wurde bei der Nachbesprechung auch das Thema DOC-Planung in Lennep. "Wir werden in einem kleinen Kreis einen Plan B entwickeln, der sich mit der Frage beschäftigt: Was können wir machen, wenn in Hackenberg umgebaut wird?", sagt Görtz, der klarstellt: "Wir wollen auf keinen Fall ein Jahr aussetzen." Als mögliche Alternative würde sich beispielsweise das Areal am Stadion Reinshagen anbieten.

Quelle: RP
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