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Handball
Niederlage bei Dietzel-Comeback

Remscheid. Damenhandball: HSG unterliegt in Gräfrath, Panther mit Remis, LTV bricht in der Schlussphase ein. Von Lars Faßbender, Lars Hepp und Frank Lorenzet

Oberliga: HSV Gräfrath II - HSG Radevormwald/Herbeck 38:31 (16:15) - HSG-Trainer Daniel Schnellhardt schickte ein stark dezimiertes Team ins Rennen. So fehlten unter anderem Torhüterin Caro Berglar, Stephanie Intfeld und Top-Torjägerin Milla Mattyssek. Die Gastgeberinnen hatte zwar auch personelle Probleme, konnten ihre Lücken aber mit Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader schließen. Und dies sollte letztlich den Unterschied machen. Trotz der 31 Treffer sah Schnellhardt Probleme seiner Mannschaft im Angriff und hier vor allem das Fehlen von Mattyssek. "Der personelle Aderlass war entscheidend", meinte der HSG-Coach, der trotz der vielen Gegentreffer seine Defensive und vor allem Torhüterin Alina Eigenbrod, die sonst im Bezirksliga-Team der Bergstädterinnen zwischen den Pfosten steht, lobte. Nachdem die Gäste in Halbzeit eins noch einen Fünf-Tore-Rückstand fast aufholten, sorgte die Gräfratherinnen im zweiten Durchgang schnell für klare Verhältnisse. "Ich bin trotz allem zufrieden", meinte Schnellhardt, der sich auch über das Comeback von Annika Dietzel freute. Die Rückraumspielerin, die mit ihren Treffern maßgeblichen Anteil am Aufstieg der HSG in die Oberliga hatte, dann aber aufgrund einer Knieverletzung passen musste, absolvierte ihr erstes Oberligaspiel und erzielte direkt fünf Treffer.

HSG-Tore: Winkel, Bersau (je 6), Liedtke (5), Dietzel (5/3), Tondar, Carlucci (je 3), Chr. Berglar (2), Bugar (1).

Verbandsliga: SG Unitas Haan/Hildener AT - TuS Wermelskirchen 20:16 (6:8) - Mit einem Minikader mussten die Wermelskirchenerinnen in Haan zurechtkommen. In Halbzeit eins machten sich die personellen Engpässe noch nicht bemerkbar. "Im zweiten Spielabschnitt ist uns die Puste ausgegangen. Zudem war unser Spiel leider mal wieder von zu vielen Fehlern geprägt", erklärte Trainerin Steffi Osenberg. Durch die fünfte Saisonniederlage rutschte das TuS-Team auf Rang drei ab, die SG-Frauen arbeiten sich dagegen auf den zweiten Platz vor.

TuS-Tore: Grugel (7/5), Baumgart (4), Fuchs (2), Jennrich, Wagner, Dedek-Eigenwillig (je 1).

Verbandsliga: Bergische Panther - HSG WMTV/TSG Solingen 25:25 (11:9) - Genau wie im Hinspiel teilten sich beide Teams die Punkte. Trainer Denis Jörgens konnte damit am Ende gut leben. Zu Beginn sprach jedoch noch sehr viel für einen Sieg der Gastgeber, die nach 14 Minuten mit 6:2 führten. Solingen stellte auf eine offensivere 3:2:1-Abwehr um und drehte nach dem Seitenwechsel die Partie. Zehn Minuten vor dem Abpfiff überstanden die Panther eine Phase mit doppelter Unterzahl zwar schadlos, bogen aber dennoch mit einem 20:23-Rückstand auf die Zielgerade ein. Drei Treffer in Folge brachten schließlich das 23:23. Anschließend mussten sie noch zweimal einen Rückstand ausgleichen und hatten im letzten Angriff sogar noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Doch in der Schlusssekunde landete ein Wurf von Alexandra Pleitner nur an der Latte.

Panther-Tore: Boll (10/2), Pfeiffer (4), Rudberg (4), Rückels (2), A. Pleitner, van Nooy, Kittelmann, Wolter, Scigala (je 1).

Landesliga: Lüttringhausener TV - ART Düsseldorf 23:30 (15:14) - Lange sahen die Gastgeberinnen wie die sicheren Sieger aus, denn bis zum 20:18 (43.) lagen sie vorne. Doch dann kam ein Bruch ins LTV-Spiel. "Das ist für mich völlig unerklärlich. Vielleicht rächen sich dann einfach die schlechten Trainingsbedingungen und vielen Ausfälle", suchte Spielertrainerin Anke Görke nach dem Abpfiff nach Erklärungen. Ihr Team vergab in der Schlussviertelstunde zu viele Chancen und fing sich im Gegenzug jeweils ein Tor ein. "Düsseldorf hat uns überrannt", stellte Görke fest.

LTV-Tore: Hufschmidt (6/3), Görke (5/1), Pötschke, Vila-Nova-Vital (je 3), Steffens, Kreimendahl (je 2), Biesenroth, Donner (je 1).

Quelle: RP
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