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Niklas Steinhaus bleibt im Titelrennen

Motorsport: Niklas Steinhaus bleibt im Titelrennen
Niklas Steinhaus und Christopher Rink hatten mit ihrem BMW 325i im Ziel 84 Sekunden Vorsprung. FOTO: Ufer
Remscheid. Beim sechsten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring feiert der Wermelskirchener mit seinem Kollegen Christopher Rink den vierten Saisonsieg. Tim Häcker und Wences Delgado fahren trotz Unfall noch auf Rang drei. Von Jörg Ufer

Beim sechsten von acht Saisonrennen zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring hätte es für Niklas Steinhaus nicht besser laufen können. Zusammen mit Christopher Rink (Frankfurt) feierte der Wermelskirchener den vierten Saisonsieg. Und die meisten Hauptwettbewerber um den Titel büßten Punkte ein.

Total verschwitzt, aber glücklich kletterte Steinhaus nach 15 Runden Nordschleife, was einer Distanz von 312,48 Kilometern entspricht, aus dem Cockpit des Adrenalin Motorsport-BMW 325i. "In den letzten Runden habe ich unseren Vorsprung in der Klasse nur noch verwaltet. Bei Temperaturen von über 30 Grad war der Schlüssel zum Erfolg das Ankommen und keine Rekordrunden drehen. Ich bin super happy."

Bei den mit 13 Fahrzeugen stark besetzten Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm übernahm Startfahrer Rink vom ersten Meter an das Kommando. Nach acht Runden erfolgte der planmäßige Wechsel an Steinhaus. Bis ins Ziel konnte das Duo 84 Sekunden Vorsprung auf den Nächsten herausfahren. Unter Berücksichtigung des Streichergebnisses - es werden am Ende nur die besten siebten Rennen gewertet - ist das BMW-Duo, welches beim Saisonauftakt ausfiel, jetzt sogar Tabellenzweiter. "Wir haben es selbst in der Hand. Noch zweimal gewinnen und wir wären Meister. Das wäre schon irre", sagte der ACBL-Pilot.

In der Opel Astra Cup-Klasse (fünf Starter) hatten die Remscheider Tim Häcker und Wences Delgado zunächst großes Glück. Bereits in der Startrunde kam Delgado im Bereich Flugplatz von der Strecke ab und krachte rückwärts gegen die Leitplanken. "Der hinter mir fahrende Ralf Kraus sagte mir später, ich sei auf Öl ausgerutscht. Das hatte ich leider nicht gesehen. Glücklicherweise bin ich rückwärts eingeschlagen, das Auto wurde nicht zu sehr beschädigt.", sagte der Remscheider. Bis ins Ziel konnte sich das Duo auf den dritten Rang vorkämpfen. Häcker: "Bei der Hitze ließen zum Ende hin die Reifen immer mehr nach. Aber egal: Dafür, dass wir schon in der ersten Runde hätten ausfallen können, bin ich sehr zufrieden."

Bei den Dieselfahrzeugen bis 3000 ccm (zwei Starter) kamen die Wermelskirchener Brüder Roland und Stefan Hardtke mit ihrem BMW 330d nicht in Wertung.

Quelle: RP
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