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Motorsport
Niklas Steinhaus dicht vor Titelgewinn

Motorsport: Niklas Steinhaus dicht vor Titelgewinn
Niklas Steinhaus und Christopher Rink steuerten den Adrenalin-BMW 325i zum Sieg. FOTO: Ufer
Remscheid. Beim siebten Lauf der Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring feiert der Wermelskirchener seinen nächsten Sieg. Von Jörg Ufer

Mit seinem vierten Saisonsieg ist Niklas Steinhaus dem Titel in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring erneut näher gekommen. "Für heute bin ich zufrieden. Ich will nicht zu euphorisch sein, das Finale wird noch hart", sagte der Wermelskirchener.

Der 29-Jährige und sein Frankfurter Teamkollege Christopher Rink hatten beim siebten Saisonlauf vom ersten Meter an alles unter Kontrolle. Bei den mit 16 Fahrzeugen stark besetzten Produktionswagen bis 2500 ccm übernahm Rink im Adrenalin-BMW 325i sofort die Führung. Steinhaus baute diese in der zweiten Rennhälfte kontinuierlich aus. Nach 15 Runden Nordschleife (= 312,48 Kilometer) lag der Zweite schließlich 1:11 Minuten zurück. Aufgrund des starterzahlenabhängigen Punktesystems machten Steinhaus/Rink auf den Hauptkonkurrenten Alex Fielenbach (Lohmar, Toyota, Klasse bis 2000 ccm, 10 Starter) weiteren Boden gut. Unter Berücksichtigung des Streichresultates wird der Titel beim Finale am 1. Oktober zwischen diesen beiden entschieden.

In der "Fielenbach-Klasse" lenkten die Remscheider Patrick Lambeck und Andreas Gallinger ihren Toyota GT86 auf den sechsten Platz. Der Hückeswagener Ulf Giljohann siegte mit seinem Toyota Yaris bei den Specials bis 1400 ccm, wo es allerdings nur zwei Teilnehmer gab. Im Opel Astra-Cup (vier Starter) hatten die Remscheider Jochen Schwerdtfeger und Wences Delgado erneut Pech: Delgado kollidierte früh im Bereich Hatzenbach mit einem BMW, die hintere linke Ecke wurde beschädigt. Auch wenn Schwerdtfeger am Ende in 8:12 Minuten die schnellste Rundenzeit der Klasse markierte, kam das Duo nicht über Rang vier hinaus. Bei den verbesserten Fahrzeugen bis 2000 ccm (sechs Starter) bestritten Jörg Müller (Remscheid) und Matthias Baar (Schwelm) im Sorg-BMW 318iS ihren ersten RCN-Lauf überhaupt und wurden Vierter.

Nach acht Jahren Pause kehrte David Hengst in den RCN light (acht statt 15 Runden) zurück. Mit seinem Ford Fiesta führte der Wermelskirchener souverän seine Klasse an, ehe er in der letzten Runde im Wehrseifen die Leitplanken berührte. "Es gab einen mächtigen Schlag und ich habe sofort aufgehört. Im Nachhinein stellte ich fest, dass es gar nicht so schlimm war. Ich hätte besser versucht noch weiterzufahren", erklärte Hengst.

Quelle: RP
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