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Handball
Nur ATV-Trainer Mettler in Derbystimmung

Remscheid. Handball-Bezirksliga: Schlossstädter kassieren deutliche Klatsche, HSG schlägt HCW, Wagner sieht "Rot". Von Lars Faßbender, Niklas Frielingsdorf und Lars Hepp

Lüttringhausener TV - SG Langenfeld III 18:29 (6:14) - Der LTV muss weiter um den Klassenerhalt bangen. Von Beginn an zeigten die Gäste, warum sie bereits drei Spieltage vor dem Saisonende als Aufsteiger in die Landesliga feststehen und stellten frühzeitig die Weichen auf Sieg. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Personalsituation war alles andere als optimal, dafür haben wir uns gut verkauft", sagte LTV-Trainer Michael Richter, der bereits jetzt auf das entscheidende Abstiegsendspiel in der kommenden Woche blickt: "Das müssen und wollen wir gewinnen."

LTV-Tore: Lochter (7/4), Hackländer (4), Tietz, Gilsbach (je 2), Werdelhoff, Görke, Schirrmacher (je 1).

SV Wipperfürth - ATV Hückeswagen II 35:19 (18:10) - ATV-Trainer Björn Mettler redete nach der deftigen Derby-Niederlage nicht lange um den heißen Brei herum: "Das war gar nichts von uns. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht, standen äußerst bescheiden und haben uns auch noch gegenseitig angemeckert." Sein Team habe insgesamt nie die Einstellung gefunden, die für ein Derby nötig ist - einzig Keeper Yannick Haibach wurde von der Kritik ausgenommen. Mettler: "Es kann nicht sein, dass der Trainer bei einem Derby am heißesten ist, da herrscht noch Redebedarf."

ATV-Tore: Botsch (4/3), Blasberg, Gast (je 3), Moritz (3/1), Rauhut (2), Mandok, Rohsmanek, Priedigkeit, Jaschke (je 1)

HC Wermelskirchen II - HSG Radevormwald/Herbeck II 22:23 (10:6) - Eine gute erste Halbzeit sollte dem HCW nicht ausreichen, um das Derby zu gewinnen. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste besonders in der Abwehr eine deutliche Leistungssteigerung. Gegen die HSG-Defensive hatten die Wermelskirchener oft keine Ideen. "Wir hätten aber mindestens einen Punkt verdient gehabt", sagte HCW-Trainer Jens Wagner, der praktisch mit dem Abpfiff die Rote Karte wegen Meckerns bekam. In der finalen Aktion wurde Niklas Empersmann gefoult, der fällige Siebenmeterpfiff blieb aus. Das brachte Wagner auf die Palme. "Es war ein klassisches Derby, in dem wir am Ende etwas mehr Glück hatten", meinte HSG-Trainer Daniel Schnellhardt.

HCW-Tore: Pfeiffer (9/3), Empersmann (4), Weber (3), Galla, Reisdorf (je 2), Hedderich , Becher (je 1). HSG-Tore: August (7), Molz (6), Hengstwerth (4/3), Dienstel (3), Förster (2), Peppinghaus (1).

Quelle: RP
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