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Handball
Panther beißen beim Kantersieg kräftig zu

Remscheid. Handball-Regionalliga: Die Bergische Panther lassen dem schwachen TV Weiden beim 35:20-Sieg in der heimischen Max-Siebold-Halle nicht den Hauch einer Chance und weisen jetzt wieder ein positives Punktekonto auf. Von Frank Lorenzet

Trotz des Kantersieges hielt sich der Jubel gestern bei den Panther-Protagonisten und ihren rund 150 Fans in der Hilgener Max-Siebold-Halle in Grenzen. Zu eindeutig verliefen vorher die 60 Minuten, in denen der bislang punktlose Gast aus Würselen völlig chancenlos war und darum auch mächtig unter die Räder kam.

Die ohne Topspieler Jakob Ernst (Bruder von Nationalspieler Simon Ernst) angetretenen Gäste waren von Beginn an nur ein schlechter Sparringspartner für die Raubtiere und werden es in dieser Verfassung schwer haben, die Liga zu erhalten. Die Mannschaft präsentierte sich ohne Durchschlagskraft und zündende Ideen, dafür aber mit zahllosen leichten Fehlern. Kein Wunder, dass das Pendel schnell und endgültig zugunsten der Panther ausschlug.

Die Gastgeber präsentierten eine sehr stabile 6:0-Deckung mit guten Torhütern im Rücken und überzeugten im Tempospiel ebenso wie im Positionsangriff. Über 3:0 (3.) und 6:2 (9.) stellten die Panther die Weichen schnell auf Sieg. Eine Auszeit von Weiden beim 3:9-Rückstand (11.) und die anschließende Veränderung auf eine 5:1-Deckung verpufften jeweils wirkungslos. Im Gegenteil: Selbst in 4:6-Unterzahl trafen die Panther, erhöhten durch den überragenden Rechtsaußen Simon Kluge auf 12:3 (15.) und sorgten damit bereits für die Entscheidung. Simon Wolter gelang mit dem 16:6 (22.) erstmals eine Zehn-Tore-Führung.

Der Rest war letztlich nur noch Schaulaufen. Weiden fiel einfach nichts Sinnvolles ein, die Panther mussten somit nur auf Fehler des Gegners warten. Sie versenkten einen Gegenstoß nach dem nächsten und schraubten das Ergebnis über 24:12 (40.) und 30:15 (48.) bis auf 33:17 (55.).

"Mit der Abwehr und den Keepern bin ich insgesamt zufrieden. Unser Tempospiel war besser, aber immer noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Im Angriff waren die ersten 20 Minuten sehr gut. Einstellung und Körpersprache waren wesentlich besser. Dennoch hätte ich gerne noch höher gewonnen", analysierte Panther Trainer Marcel Mutz, dem wichtig war, "dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen".

Panther-Tore: Kluge (9/3), Ueberholz (6), Wolter, Hinkelmann (je 4), Schmitz (3), Aschenbroich, Schneider, Zapf, Jesussek (je 2), De la Fuente (1).

Quelle: RP
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