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Handball
Panther wackeln hinten, bei der HSG rinnt der Schweiß

Remscheid. Handball-Regionalligist Bergische Panther hat am Samstag einen Test mit Licht und Schatten absolviert. Gegen Oberligist Mettmann Sport gab es in der heimischen Max-Siebold-Halle einen 39:31 (19:15)-Erfolg. "Die Angriffsleistung war klasse, die Rädchen greifen immer besser ineinander", sagte Raubtier-Coach Marcel Mutz. Anders sah es dagegen in der Abwehr aus. Die 6:0-Formation, sonst ein Prunkstück der Panther, wackelte bedenklich und bekam vor allem Mettmanns Spielmacher Bastian Munkel nicht in den Griff, so dass Mutz nach 20 Minuten auf eine 5:1-variante umstellte. "Danach lief es etwas besser, aber 31 Gegentore sind trotzdem viel zu viel."Jetzt hofft Mutz darauf, dass sich der Kader wieder füllt (Robin Eigenbrod im Urlaub, Max Conzen und Justus Ueberholz krank, Simon Kluge privat verhindert, Matthias Aschenbroich wurde Vater), denn: "Wir haben noch ein bisschen was zu tun."

Ein anstrengendes Wochenende hat Verbandsligist HSG Radevormwald/Herbeck hinter sich. Am Samstag stand ein Testspiel beim Mitaufsteiger LTV Wuppertal II auf dem Programm, gestern gab es in heimischer Umgebung ein ganztägiges Trainingslager mit einem Spiel gegen den Haaner TV als Abschluss. Über die Partie in Wuppertal wollte HSG-Trainer Markus Eigenbrod nicht ins Detail gehen. "Da hat überhaupt nichts geklappt. Das war vorne wie hinten Käse", kommentierte der HSG-Coach kurz und knapp die deutliche 24:39-Niederlage. Gestern lief es dann besser. Trotz zweier schweißtreibender Einheiten und einem Foto-Shooting in der Mittagspause gab es gegen den Landesligisten aus Haan einen 28:24-Erfolg. "Unter dem Strich bin ich mit dem Verlauf des Trainingslagers zufrieden", sagte Eigenbrod, der seine Mannschaft auf einem guten Weg sieht: "Zwei Wochen vor dem Saisonstart sind wir im Soll."

(HS/miz)
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