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Pütz und Randzio coachen HGR II zum Heimsieg

Handball: Pütz und Randzio coachen HGR II zum Heimsieg
Gute-Laune-Gesellschaft: Interimscoach Markus Pütz und Detlef Randzio, der künftig mit dem HGR-Vorsitzenden Thomas Holz (von links) die sportlichen Geschicke der zweiten Mannschaft bestimmt. FOTO: hertgen
Remscheid. Handball-Landesliga: Aushilfe und künftiger Trainer gemeinsam auf der Bank. HCW hat den Spitzenreiter am Rande der Niederlage. Von Lars Fassbender, Frank Lorenzet, Niklas Frielingsdorf und Henning Schlüter

HG Remscheid II - TSV Aufderhöhe II 23:17 (10:10) - Einen eminent wichtigen Sieg fuhren die Gastgeber in Neuenkamp ein. "Das war absolut souverän", beschrieb HGR-Vorsitzender Thomas Holz den Erfolg. Bis sich diese Souveränität jedoch im Spielstand widerspiegelte, brauchten die Hausherren viel Zeit. Bis zum 4:3 (11.) lagen die ausnahmsweise von Markus Pütz betreuten Remscheider vorne, liefen danach aber einem Rückstand hinterher, den sie immer wieder ausglichen. Nach dem 15:15 hatten die Gastgeber - trotz der dritten Zeitstrafe gegen Arne Schmidt (43.) - ihre stärkste Phase. Kurz zuvor war Fabian Flüss ins Tor zurückgekehrt und vernagelte seine Bude. Auf dem Feld waren es vor allem Niklas Lüttger und Lars Halfmann, die im Angriffsspiel Akzente setzten und für einen 6:0-Lauf bis zum entscheidenden 21:15 (52.) sorgten. Übrigens wird die "Zweite" der HGR künftig von Thomas Holz und Detlef Randzio betreut. Randzio hatte vergangenen Dienstag seinen Rücktritt vom Posten des Trainers der HGR I bekanntgegeben und saß schon am Samstag mit Pütz auf der Bank.

HGR-Tore: Lüttger (8), Halfmann (6/3), Heinz (3), Plesa (2), Schmidt, Kinder, Plückebaum, Stausberg (je 1).

Bergische Panther II - Vohwinkeler STV 28:17 (14:9) - Trotz eines dezimierten Kaders haben die Panther erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen. Die Mannschaft von Spielertrainer Sendi Cestnik siegte sogar unerwartet deutlich. Nur zu Beginn hatten die Gastgeber leichte Probleme, Vohwinkel ging mit 4:3 in Führung. Anschließend war aber die bessere Abwehrarbeit der entscheidende Faktor. Die Hausherren machten hinten dicht und Torhüter Benjamin Knopp tat mit zahlreichen Paraden ein Übriges. Der Gast wirkte in der Offensive nun hilflos, bewegte sich oft nah am Zeitspiel und schenke viele Bälle ab. Die Panther zogen so über 8:6 (20.) bereits zur Pause deutlich davon. In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Bis zum 26:14 (55.) gelangen den Wuppertalern lediglich fünf weitere Treffer. "Wir haben heute unseren Gegner dominiert und verdient gewonnen", freute sich Cestnik.

Panther-Tore: Lenhof (4), D. Jörgens (4/2), Liedtke, Radonjic, Scheel, Grasekamp, Schmidt (je 3), Gerlich, Mauritz (je 2), Cestnik (1).

HC Wermelskirchen - Unitas Haan II 26:27 (13:14) - Der HCW verpasste die Sensation. Zwar führten die Gastgeber in der 52. Minute mit 25:23 gegen die Reserve aus Haan, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen brachten den Favoriten am Ende jedoch auf die Siegerstraße. "Meine Jungs haben einen ganz tollen Kampf geliefert. Schade, dass wir bei diesem Gespann nicht gewinnen können", war HCW-Trainer Shahrokh Rezaloo voll des Lobes für sein Team, fand jedoch auch klare Worte an die Adresse der Schiedsrichter: "Jede Entscheidung wurde gegen uns getroffen." In der Schlussphase war es zudem der junge Kevin Tobolski, der zwar zehn Treffer erzielte, in der entscheidenden Phase jedoch zu früh den Abschluss suchte. "Kevin ist jung, er hat gut gespielt und daher - kein Vorwurf", sagte Rezaloo, der viel Entwicklungspotenzial bei seinem Rückraumspieler sieht.

HCW-Tore: Tobolski (10), Cornelsen (5), Müller (4), Napiwotzki (3), Hildebrandt (2), Diogo (1), Frank (1/1)

 

HSG Radevormwald/Herbeck - LTV Wuppertal II 27:28 (14:14) - Wie im Hinspiel musste sich die HSG gegen den LTV knapp geschlagen geben. Die Anfangsphase verschliefen die Bergstädter und lagen rasch 0:3 und 2:6 im Rückstand, so dass Trainer Markus Eigenbrod frühzeitig eine Auszeit nahm. Dies zeigte Wirkung: Die Gastgeber glichen aus und bestimmten fortan die Partie. "Wir haben immer geführt, uns aber nicht absetzten können", sagte Eigenbrod, der mit seinem Team eine spannende Schlussphase erlebte. Ab der 52. Minute (25:22) verließ die Bergstädter das Glück. Beste Torchancen wurden ausgelassen und postwendend mit einem Gegentor bestraft. Zwar glich Routinier Boban Koljkovic 18 Sekunden vor dem Ende nach zwischenzeitlicher Führung des LTV zum 27:27 per Siebenmeter aus. Im Gegenzug gelang den Wuppertalern mit dem Abschluss der Siegtreffer von der Außenposition. "Das ist sehr bitter", war dem HSG-Coach die Enttäuschung anzumerken.

HSG-Tore: Broch (8), Festtag (6), Koljkovic (5/2), Hasenburg (4), Kirschsieper (2), Franken, Dietzel, Breuer (je 1).

ATV Hückeswagen - Solinger TB 29:28 (13:14) - Da Trainer Sebastian Mettler Vaterfreuden entgegensah, übernahm dessen Vater Horst den Part auf der ATV-Bank. Und der hatte gleich zwei gute Neuigkeiten. Zum einen erblickte Jonas Mettler das Licht der Welt, zum anderen gab es zwei Zähler auf der Habenseite. Nach dem Pausenrückstand legte der ATV zunächst vor, doch die Gäste blieben nicht nur dran, sondern lagen in der Schlussphase zweimal mit zwei Treffern vorne. Die Gastgeber ließen aber nicht nach, schafften 40 Sekunden vor dem Abpfiff das 29:28 und brachten den Vorsprung über die Zeit. "Der Sieg ist verdient, weil wir nervenstärker waren", meinte der frischgebackene Opa "Mecki" Mettler.

ATV-Tore: Bangert (10/3), Lars Frischmuth (5), Sielmann, Marz (je 3), Antrecht, Wilhelmy (je 2), Lukas Frischmuth, Moraczewski, Hoffmann, Graf (je 1).

Quelle: RP
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