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Handball
Raubtiere unter sich: Panther bei den Wölfen

Remscheid. Handball-Regionalliga: In Rheinhausen steht den Bergischen am Sonntag eine ziemlich unangenehme Aufgabe bevor. Von Frank Lorenzet

So richtig weiß momentan noch niemand, wo er in der neuen Regionalliga Nordrhein steht. Das gilt für die Bergischen Panther nach der Auswärts-Niederlage in Aldekerk und dem Heimsieg gegen Essen. Das gilt aber auch für den nächsten Gegner, den HC Wölfe Nordrhein. Die Duisburger sind am Sonntag um 17 Uhr in der alt-ehrwürdigen Sporthalle an der Krefelder Straße Gastgeber im Raubtierduell und weisen ebenfalls eine Auswärtspleite (in Essen) und einen Heimsieg (gegen Weiden) auf. "Uns erwartet in Rheinhausen die nächste schwere Aufgabe", sagt Panther-Trainer Marcel Mutz.

Die Partie geht der Coach mit etwas Magengrummeln an, "denn die Wölfe verfügen über ein starkes Kollektiv". Die Hausherren haben nach vielen Irrungen und Wirrungen in den letzten Monaten um Vereinsnamen, Kompetenzen und nicht zuletzt dem spielenden Personal, wieder einen zumindest konkurrenzfähigen Kader zusammengestellt. Ein Auge müssen die Panther auf Julian Kamp haben, der gegen Weiden siebenmal traf. Zudem erwies sich zuletzt auch Wölfe-Keeper Sebastian Brysch als Rückhalt.

Der Panther-Coach hat bei den Hausherren aber auch einen Neuzugang auf der Rechnung: "Vor allem der starke Kreisläufer Alexander Tesch sorgt für viel Gefahr. Der hat mich beeindruckt", sagt Mutz und ergänzt: "Sie sind zudem zu Hause sehr unangenehm zu spielen. Wir müssen von Anfang an konzentriert und hellwach sein, insbesondere wieder unsere Abwehr stabil halten und im Angriff konstanter auftreten."

Wenn die Panther es schaffen, ihre Fehlerquote im Gegensatz zu den letzten Spielen zu reduzieren, haben sie aber auch auswärts die Chance, zu punkten. Erst recht, da sie bis auf Kreisläufer Kai Middendorf, der an den Folgen eines Bänderrisses aus dem Aldekerk-Spiel laboriert, komplett antreten können.

Quelle: RP
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