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Lokalsport
Schiris: Spiegelhauer bleibt, Tarantino fällt durch

Remscheid. Mit der seit drei Jahren bewährten Mannschaft geht die Kreisschiedsrichtervereinigung Remscheid in die nächste Legislaturperiode. Turnusgemäß musste der Vorstand beim Kreisschiedsrichtertag im Sportlerheim Am Hagen in Remscheid neu gewählt oder in den Ämtern bestätigt werden.

Der Versuch, das Führungsgremium zu sprengen, scheiterte bei geheimer Abstimmung deutlich. Der von Göksen Abes (BV Burscheid) vorgeschlagene Landesliga-Schiedsrichter Vincenzo Tarantino (TG Hilgen) konnte sich bei den 51 stimmberechtigten "Schwarzkitteln" nicht durchsetzen und erreichte lediglich 21 Stimmen. Unter den Augen des Attendorners Martin Bur am Orde, Kreisbetreuer des Fußballverbandes Niederrhein, ergab sich bei den Wahlen folgendes Ergebnis: Kreisschiedsrichterobmann Dirk Spiegelhauer (VfL 07 Lennep; einstimmig wiedergewählt); Stellvertreter und Lehrwart Sebastian Stein (VfB Marathon 90 Remscheid; 50 Stimmen); Ansetzer der Senioren Sören Kronfeld (TG Hilgen; 37 Stimmen); Ansetzer der Jugendspiele Mohamed Bahaddou (SG Hackenberg, 44 Stimmen); Jungschiedsrichterreferent Patrick Suchy (SG Hackenberg, einstimmig bei drei Enthaltungen).

In seinem Rechenschaftsbericht nannte Obmann Spiegelhauer folgende Fakten und Daten für die letzten drei Jahre: 96 aktive Referees stehen derzeit zur Verfügung, 47 neue Schiedsrichter wurden ausgebildet. 21 Schiedsrichter erhielten eine Auszeichnung für mindestens zehnjährige Aktivität. Für die unterschiedlichen Verbandskader qualifizierten sich Onur Akin, André Berger-Schwanicke, Pascal Püllen, Gianluca Röttgen, Marcel Schuh, Marvin Szlapa sowie als einzige Frau Martine Wieczorek. Andre Berger-Schwanicke war sowohl 2014 als auch 2015 Schiedsrichterassistent beim Niederrhein-Pokalfinale. Als Spiele-Beobachter auf Verbandsebene engagierten sich Ex-Bundesligaschiedsrichter Dirk Margenberg, Sebastian Stein und Maurice Schönenbach.

Negativ war, dass auf Kreisebene aufgrund des Schiedsrichtermangels nicht immer alle Seniorenspiele besetzt werden konnten. Die Situation bei den Junioren war und ist ebenfalls nicht zufriedenstellend.

(DS)
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