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Leichtathletik
Schmidts Hitliste der Favoriten

Achtmal in Folge hat Daniel Schmidt (TuRa Remscheid-Süd) den Halbmarathon beim Röntgenlauf gewonnen und damit eine Bestmarke gesetzt, die so schnell niemand verbessern kann. Auf den - sehr wahrscheinlichen - neunten Sieg verzichtet der Remscheider in diesem Jahr aber. Nachdem er sowieso schon Geschmack am Marathon gefunden hat, wagt er sich diesmal an den Ultra über 63,3 Kilometer. Für die BM-Leser hat er gestern noch einmal einen Blick in die Glaskugel geworfen, wer in den drei Hauptläufen (Halbmarathon, Marathon, Ultra) zum Favoritenkreis gehört.

Halbmarathon. "Irgendwie ist es schade, dass ich in diesem Jahr nicht dabei bin, denn das Männer-Feld ist so ausgeglichen wie selten besetzt. Der Lübecker Dennis Mehlfeld gehört in jedem Fall zum Kreis der möglichen Sieger, aber dazu zähle ich auch Lokalmatador Torben Kirchner, Marc Walter aus Wuppertal und den Mönchengladbacher Sebastian Risko, der in Frankfurt schon mal 1.16 Stunden gelaufen ist. Fest steht: Wer bei den Männern gewinnen will, muss unter 1.20 Stunden bleiben. Bei den Frauen sehe ich meine Teamkollegin Melanie Jeck ganz vorne, allerdings war sie zuletzt erkältet und musste mit dem Training aussetzen. Ist sie fit, kann sie den Streckenrekord knacken. Ansonsten sind Katharina Aßbeck vom Remscheider TriForce Vital-Team und die Vorjahres-Zweite Jeanne Li Wieting heiße Tipps."

Marathon. "Bei den Männern führt kein Weg an Arnd Bader vorbei. Wer gewinnen will, muss ihn schlagen. Arnd ist zwar schon 50, aber fit wie eh und je. Außerdem kennt kaum einer die Strecke so gut wie er. Ich bin froh, dass ich mit ihm vereinbart habe, bis zum Ziel im Eschbachtal gemeinsam zu laufen. Die schärfsten Konkurrenten für ihn dürften Albi Wittstock und Philipp Zabel werden, die im letzten Jahr die Plätze zwei und drei belegt haben. Bei den Frauen wäre für mich Inge Raabe die Favoritin gewesen, aber sie muss ja leider verletzungsbedingt aussetzen. Damit gehören Conny Kronenberg aus Wuppertal und Vorjahressiegerin Tanja Oerder aus Remscheid zum engen Kreis der möglichen Sieg-Läuferinnen."

Ultra-Marathon. "Ich spreche ja nicht gerne über mich und es ist auch verpönt, sich weit aus dem Fenster zu lehnen. Aber obwohl ich zum ersten Mal eine so lange Strecke laufen werde, möchte ich den Ultra gerne gewinnen - und dabei am besten auch noch den neun Jahre alten Streckenrekord (4.23:07 Stunden; d. Red.) von Sascha Velten verbessern. Aber man kann sich bekanntlich viel vornehmen . . . Als Konkurrenten habe ich Vorjahressieger Jan Kaschura, den Hückeswagener Alexander Kudinov und den Remscheider Stadtmeister im Marathon, Markus Teich, auf der Rechnung. Hinzu kommt Manuel Skopnik, der 2013 Dritter beim Röntgenlauf-Ultra war und nach 4.57 Stunden ins Ziel kam. Die besten Karten bei den Frauen haben die Remscheiderin Andrea Switala und Claudia Stader aus Solingen, die Vorjahressiegerin über die 100 Kilometer."

(BM)
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