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Schwimmen
SG-Aktive schwimmen durch die Elbe

Remscheid. Sieben Sportler der SG Bergisch Land starten bei der Internationalen Deutsche Meisterschaft im Freiwasser. Von Michael In't Zandt

Eine Premiere der besonderen Art feierten die Aktiven der SG Bergisch Land. Erstmals folgten sie der Einladung zur Internationalen Deutschen Meisterschaft im Freiwasser in Hamburg. Die Veranstaltung, die zu den größten Freiwasser-Veranstaltungen zählt, erzielte mit über 1000 Meldungen schon im Vorfeld ein Rekordergebnis.

Von der SG machten sich gleich sieben Schwimmerinnen und Schwimmer zusammen mit Trainer Jörg Schiemann auf den Weg in die Hansestadt. Dabei handelte es sich dieses Jahr ausschließlich um Nachwuchskräfte der Jahrgänge 2002 bis 2004. Da die Starts für die Mädchen am Donnerstag und die der Jungen am Freitag anstanden, ging es am Mittwoch unter den Augen von Cheftrainer Schiemann auch direkt auf die Ruderregattabahn auf der Dove/Elbe, um dort ein erstes kurzes Training zu absolvieren und erste Eindrücke zu sammeln. Aufgrund des in den letzten Tagen und Wochen vorherrschenden Wetters war es zunächst eine große Umstellung für die Bergischen, in der Elbe bei relativ niedrigen Wassertemperaturen zu schwimmen.

Am Donnerstag mussten dann zunächst die Mädchen auf die 2,5 Kilometer lange Strecke. Lina Feldhaus, Jule Markus (beide Jahrgang 2004) und Stella Wiegand (2002) hielten sich prächtig, zumal sich zu den niedrigen Wassertemperaturen dann auch noch ein äußerst starker Wind hinzugesellte. Am nächsten Tag kam es für die Jungen dann noch ein bisschen heftiger. Zu den genannten Bedingungen kam dann für Tom Fischer (2003), Fynn Gogarn, Simon Haak und Oskar Seifert (alle 2004) noch Regen hinzu. "Alle Aktiven sind hervorragend geschwommen. Teilweise wurden richtig gute Zeiten erreicht. Wichtig war mir, dass die Athleten durchhalten und eine positive Erfahrung mitnehmen", lobte Schiemann seine Schützlinge. Zurecht stolz auf ihre Leistungen waren auch die SG-Aktiven, die nicht nur den witterungsbedingten Widrigkeiten trotzen, sondern im starken Feld der "Freiwasser-Profis" im vorderen Mittelfeld mitschwammen. Im Gegensatz zu anderen Startern, die von der DLRG nach Aufgabe aus dem Wasser gefischt werden mussten. Beste Schwimmer der SG waren Lina Feldhaus (2004) mit einem zwölften Platz und Oskar Seifert (2004), der Rang 15 belegte. Allerdings waren die anderen SG-Aktiven nicht wirklich schlechter, da sie alle in einem sehr engen Zeitfenster die Distanz in der Elbe bewältigten. Schnellster war Tom Fischer mit einer Zeit von 36:11,60 Minuten.

Quelle: RP
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