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Schwimmen
SG Remscheid nutzt den Heimvorteil

Schwimmen: SG Remscheid nutzt den Heimvorteil
Titelsammlerin: Jule Marcus stand bei den Meisterschaften gleich fünf Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen. FOTO: privat
Remscheid. Bei den Verbandsmeisterschaften der Schwimmer über die kurze Bahn holen die Remscheider 15 Titel. Von Michael In't Zandt

Im Remscheider Sportbad am Stadtpark herrschte am vorigen Wochenende Hochbetrieb. Dort wurden nämlich die Verbandsmeisterschaften über die Kurzbahn ausgetragen.

Die Teilnehmermeldungen zu den Meisterschaften waren in diesem Jahr so zahlreich, dass sie den Rahmen im kleinen Sportbad mit seinen nur sechs Bahnen gesprengt hätten. Deshalb mussten kurzfristig mehrere Konkurrenzen abgesagt werden. Diese werden nun an anderer Stelle nachgeholt. Trotzdem nahmen an diesen Verbandsmeisterschaften immerhin noch 430 Schwimmer teil, die insgesamt 1920 Einzelstarts absolvierten. Dank der eingespielten Organisation der SG Remscheid konnten die Wettkämpfe reibungslos über die Bühne gebracht werden.

An diesen Meisterschaften der Jahrgänge 2005 und älter konnten nur Schwimmerinnen und Schwimmer teilnehmen, welche die Qualifikationsnormen des Verbandes erfüllt hatten. So war es ein überaus großer Erfolg, dass die SG Remscheid gleich 14 Athleten in die Wettkämpfe schicken konnte, die sich in 73 Konkurrenzen beweisen durften. Gleich zwölf Aktive waren am Medaillensegen der SG beteiligt. Erfolgreichste Schwimmer waren Jule Markus und Oskar Seifert (beide Jahrgang 2004) mit jeweils fünf Titeln. Ganz oben auf dem Treppchen standen auch Lina Feldhaus, Fynn Gogarn, Simon Haak und Sebastian Kaiser (alle 2004). Insgesamt 15 Verbandsmeistertitel, zwölf Silbermedaillen und zwölf Bronzemedaillen konnte die SG auf ihr Konto verbuchen.

Auch ein bereits elf Jahre alter Deutscher Rekord konnte gebrochen werden. Anna Krzyzaniak von der SG Remscheid bewältigte die 100 Meter Rücken in 1:23,87 Minuten Das bedeutete neue deutsche Rekordzeit in der Startklasse S10 für Schwimmer mit Handicap.

Für die Trainer konnte das Wochenende daher als voller Erfolg gewertet werden. Die Form der Athleten scheint für die frühe Phase der Saison zu stimmen. Nun gehen die Aktiven in den Herbstferien in einzweiwöchiges Trainingslager im heimischen Sportbad. Dort gilt es, die Basis für die ganz großen Aufgaben im kommenden Jahr für die Langbahnsaison zu legen. Aber auch kurzfristig sollen die Leistungen gesteigert werden, um für die nach den Ferien anstehenden Mannschaftsmeisterschaften der Jugend gut gerüstet zu sein.

Quelle: RP
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