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Triathlon
"Sollte vielleicht noch mal in einen Schwimmkurs gehen"

Remscheid. Peter Sehnke ging hart mich sich ins Gericht. Seine Auftakt-Leistung im Wasser fand er "unerklärlich schlecht" und attestierte sich deswegen: "Ich sollte vielleicht noch mal in einen Schwimmkurs gehen." Dabei hatte der Hückeswagener nur zwei Wochen nach dem Ironman-Triathlon in Frankfurt dieselbe Mammut-Distanz (3,8 km Schwimmen/180 km Radfahren/42,195 km Laufen) auch im deutschen Triathlon-Wembley in Roth in Angriff genommen - und hatte seine Frankfurt-Zeit in 13.24 Stunden um über eine Stunde unterboten.

Überhaupt war die "Challenge Roth", wie der Wettkampf offiziell heißt, denkwürdig, denn Jan Frodeno verbesserte trotz einiger Schrecksekunden den alten Weltrekord auf dieser Distanz auf 7.35:39 Stunden. Aber auch Peter Sehnke konnte beeindrucken: Er trat zum elften mal "bei meinen Lieblingswettkampf" an und wollte im 20. Jahr seiner Vielseitigkeits-Karriere auch beim 20. Wettkampf die Ziellinie sehen. Hat geklappt - auch ohne Schwimmunterricht . . .

(HS)
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