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Aus Den Vereinen
Sportlicher Dreikampf fürs Hospiz

Remscheid. Timo Meier organisiert im Juni einen zweitägigen Event mit IGR, HGR und Hastener TV. Die Einnahmen werden gespendet. Von Henning Schlüter

Saison beendet = Langeweile? Nicht für drei Sportteams. Die Rollhockey-Bundesliga-Mannschaft der IGR Remscheid, Handball-Verbandsligist HG Remscheid und die Kreisliga-Kicker des Hastener TV planen für den 17. und 18. Juni eine große Sause. Einen zweitägigen Sport-Event, der Gutes bewirken soll. Denn die Einnahmen bei (nicht ganz ernst gemeinten) sportlichen Vergleichen im Rollhockey, Handball und Fußball sowie bei einer großes Party zum Abschluss sollen dem Bau des Bergischen Hospiz zugutekommen.

Initiator und Organisator der Idee ist Timo Meier. Der selbstständige Physiotherapeut kennt sich bei allen drei Vereinen bestens aus. Sowohl für die IGR als auch die HGR übernahm er schon Aufgaben im medizinischen Bereich und als Co-Trainer. Beim HTV ist er aktuell der Coach. "Das Hospiz ist für die Region eine wichtige Einrichtung und verdient jede Unterstützung - auch von uns Sportlern", findet Meier, der deswegen schon seit einiger Zeit die Planung des zweitägigen Spektakels vorantreibt.

Den Anfang nimmt der noch namenlose Event am Freitag auf dem Fußballplatz am Stadtpark, wenn die HTV-Mannschaft je eine Halbzeit gegen die Handballer und das Rollhockey-Team antritt. Am Samstag geht es in der Halle Hackenberg dann weiter mit 60 Minuten HGR-Handball (je 30 Minuten gegen HTV und IGR) sowie dem abschließenden Rollhockey-Spiel der IGR (zweimal 25 Minuten) gegen die beiden anderen Rivalen. Besonderen Charme verspricht, Hand- und Fußballer mal auf Rollschuhen zu erleben . . . Zum Ausklang gibt es die abschließende "Players Night" im MK Hotel "Remscheider Bräu".

Damit nach dem Dreikampf auch ein Sieger gekürt werden kann und die Handballer (wegen der zu erwartenden Torflut) nicht vorab bevorzugt sind, bekommt jede Mannschaft aus dem Lager der Kontrahenten Paten. So werden beispielsweise Ex-Rollhockey-Nationalspieler Marcus Franken und Handballer Michael Heimansfeld (jetzt Drittligisten HSG Krefeld) aushelfen und gegen ihre ehemaligen Teamkollegen für mehr Chancengleichheit sorgen. Auch die Zuschauer werden in die Punktewertung eingebunden, so dass Timo Meier hofft: "Das wird eine runde Sache, die im Vorfeld schon auf große Resonanz gestoßen ist." Weitere Unterstützung - ob finanziell oder ideell - ist für den guten Zweck gerne gesehen.

Quelle: RP
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