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Volleyball
Standortbestimmung für die Meisterschaft

Remscheid. Volleyball: Neun Damen-Teams kämpfen um den Kreispokal, darunter RTV I und II sowie FA Lennep. Von Henning Schlüter

Zum September gehören unweigerlich ein paar immer wiederkehrende Eckpfeiler. Pflaumenkuchen, zum Beispiel. Oder das Oktoberfest. Und im bergischen Sportkalender ist auch die Endrunde um den Volleyball-Kreispokal der Damen ein fest verankerter Termin. Am Sonntag richtet der Remscheider TV das Turnier in der Sporthalle West in Remscheid-Reinshagen traditionsgemäß wieder aus.

Trotzdem ist in diesem Jahr etwas anders. Denn leistungsmäßig ist der Wettbewerb so stark besetzt, wie noch nie. Das liegt daran, dass das Turnier von den Mannschaften in der Region auch gerne als Saisonvorbereitung genutzt wird. Und weil der Startschuss in die Meisterschaftsrunde am 17./18. September für den Erwachsenenbereich fällt, gab es diesmal gleich 17 Anmeldungen. Zu viele für das Turnier, das maximal neun Teams verträgt. Deswegen waren gleich acht Qualifikationsspiele erforderlich, die nun abgeschlossen sind und in denen die stärksten Mannschaften herausgefiltert wurden.

Vier Teams aus der Landes- sowie fünf aus der Bezirksliga blieben übrig, die am Sonntag ab zehn Uhr unter Wettkampfbedingungen testen und zugleich den Kreispokalsieger unter sich ausmachen. Das sind in der Vorrundengruppe A der DT Ronsdorf I (Absteiger aus Verbandsliga), TSV Aufderhöhe (Bezirksliga) und SG Lintorf/Angermund (Bezirksliga). In der Gruppe B spielen die SG Heiligenhaus/Mettmann (Landesliga), der Remscheider TV I (Aufsteiger in Landesliga) und TV Frisch Auf Lennep (Aufsteiger in Bezirksliga). In Gruppe C treten schließlich die Solingen Volleys (Landesliga), DT Ronsdorf II (Absteiger aus Landesliga) und der Remscheider TV II (Bezirksliga) an.

Gespielt wird in den Gruppen im Modus "Jeder gegen Jeden". Die Sieger ermitteln dann die Plätze eins bis drei, die Zweiten die Plätze vier bis sechs und die Dritten die Plätze sieben bis neun. Es ist also von Beginn an Spannung angesagt, denn ein Patzer in der Vorrunde bedeutet mit großer Wahrscheinlichkeit schon das Aus im Kampf um den Kreispokal.

Für die beiden Remscheider Trainer Michael Schart (RTV I) und Klaus Wilhelm (RTV II) bietet sich eine gute Möglichkeit, ihre Mannschaften weiter einzuspielen. Die Organisation liegt erneut in den bewährten Händen von Marion Hedderich und ihrem eingespielten Team.

Quelle: RP
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