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Starker Auftritt von Jerlitschka/Moch

Motorsport: Starker Auftritt von Jerlitschka/Moch
Schnell unterwegs: Marvin Jerlitschka und Beifahrer Dietmar Moch hatten mit ihrem Ford Sierra viel Spaß und belegten am Ende Platz zwei in ihrer Klasse. FOTO: Jörg Ufer
Remscheid. Bei 38. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler belegt das Duo Rang acht in der Gesamtwertung. Norbert Zaremba scheidet aus. Von Jörg Ufer

Mit einem beachtlichen achten Gesamtrang und dem zweiten Platz in ihrer Klasse endete für den Wermelskirchener Marvin Jerlitschka und Beifahrer Dietmar Moch aus Kürten die 38. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler für Youngtimer-Fahrzeuge. Unterschiedlich schnitten die beiden Remscheider ab: Erik Wolfertz kam auf Platz acht in seiner Klasse, Norbert Zaremba musste nach Getriebeschaden aufgeben.

"Wir sind durchweg zufrieden, das ist ein gutes Ergebnis", sagte Jerlitschka im Ziel. "Unser Ford Sierra lief richtig gut, wir haben keine Schramme am Auto und hatten sehr viel Spaß." Die nach dem deutschen WM-Lauf zweitlängste und sehr anspruchsvolle Rallye im Gebiet zwischen Ahrtal und Hocheifel stellte einmal mehr höchste Anforderungen an die 90 Teams. Von Sonnenschein bis hin zu sintflutartigen Regenfällen war alles dabei. Insgesamt standen 14 Wertungsprüfungen auf dem Programm mit einer Länge von knapp 150 Kilometern.

"Die Reifenfrage war entscheidend", sagte Moch. "Hier lagen wir meistens richtig." Während der Beifahrer bereits zum 17. Mal bei der "RKA" an den Start ging, war es für Jerlitschka erst die zweite Teilnahme. "Ich bin zügig gefahren, aber kein zu hohes Risiko eingegangen. Der Wagen ist im Regen ja nicht einfach zu bewegen. Vor allem die Runde Nordschleife entgegengesetzt war sehr anspruchsvoll." Ein Aha-Erlebnis hatte das Duo dann in WP zehn: Der Schalthebel brach ab. Moch: "Marvin ist den Rest dieser und die nächste WP dann souverän mit dem kurzen Stummel gefahren. Beim nächsten Service hat unser Team dann mit Hilfe einer gekürzten Wagenheberstange Ersatz gebaut."

Das BMW M3-Duo Norbert Zaremba und Beifahrer Georg Kehren aus Erkelenz hatte schon vor dem Start ein ungutes Gefühl. "Das Getriebe macht Geräusche, ich weiß nicht, ob es hält", sagte der Remscheider. Es hielt bis zur sechsten Prüfung. Zaremba: "Aus dem Karussell heraus wollte ich vom dritten in den vierten Gang schalten, aber es ging nicht. Alles blockierte. Wir haben zwar diese Prüfung noch beendet, aber mit einem feststeckenden dritten Gang machte eine weitere Rallye natürlich keinen Sinn. Es war mein erster Ausfall beim zwölften Start."

Erik Wolfertz, der die RKA erstmals als Fahrer bestritt, und Beifahrer Christoph Kasper (Darmstadt) fuhren mit ihrem Opel Ascona B taktisch klug. In der Gruppe zwei bis 2000 ccm kam das Duo auf den achten Rang bei 16 Startern und belegte den 25. Gesamtrang. "Leider verabschiedete sich auf WP fünf der erste Gang. Bis zum Ende der Rallye tauchte der auch nicht mehr auf. Ich bin trotzdem zufrieden: Auto heile, kein Kratzer. Das Getriebe muss überholt werden, aber es gibt Schlimmeres", meinte Wolfertz. Nach der drittletzten Prüfung beendete ein technischer Defekt die Fahrt des BMW 2002 von Michael Winnen (Hagen) und Patrick Mühlsiegl (Wermelskirchen).

Quelle: RP
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