| 00.00 Uhr

Handball
Steffi Osenberg verlässt den TuS Wermelskirchen

Remscheid. Damenhandball: Panther, HSG und Wermelskirchen treffen mit der Schlusssirene. Lüttringhausen gewinnt und feiert. Von Lars Faßbender, Lars Hepp und Frank Lorenzet

Oberliga: HSG Radevormwald/Herbeck - Mettmann-Sport 29:29 (12:12) - Bereits die ganze Saison macht Milla Mattyssek im Angriffsspiel der HSG den Unterschied aus. Auch gegen Mettmann-Sport sorgte die wurfgewaltige Linkshänderin mit der Schlusssirene für den Ausgleich. "Dazu hätte es gar nicht kommen müssen", sagte HSG-Trainer Daniel Schnellhardt, der nicht wusste, ob er sich über das Remis freuen oder ärgern sollte. Schuld für seine schlechte Laune waren teilweise auch die Unparteiischen. "Wir wurden über die gesamte Spielzeit von arroganten Schiedsrichtern benachteiligt", machte sich der Coach Luft, fügte aber hinzu: "Die hatten jedoch keine Schuld an unserer Abschlussschwäche." Sechs Siebenmeter verwarfen die Bergstädterinnen in einem schwachen, aber von Beginn an sehr engem Spiel, das von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war.

HSG-Tore: Mattyssek (8), Pilgram (7), Bersau, Tondar (je 5), Liedke, Röhrig (je 2)

Verbandsliga: TV Beyeröhde II - TuS Wermelskirchen 22:22 (11:14) - Im Prestigeduell kam der TuS nicht über ein Unentschieden hinaus. "Wir haben aber auch nicht gut gespielt", berichtete Trainerin Steffi Osenberg, die ihren Abschied zum Saisonende bekanntgab. Die Gäste erlaubten sich trotz spielerischer Vorteile den Luxus, drei Strafwürfe nicht zu verwandeln. Sina Fuchs behielt kurz vor Schluss die Nerven und vollstreckte zum letztendlich gerechten Ausgleich.

TuS-Tore: Grugel (9/4), Jedamzik (1), Baumgart (5), Prior (2), Dedek-Eigenwillig (1), Fuchs (1/1).

Verbandsliga: Bergische Panther - SG Unitas Haan/Hildener AT 26:26 (14:12) - Kampf, Spannung, Dramatik und letztlich eine gerechte Punkteteilung gab es in der Hilgener Max-Siebold-Halle. Von Beginn an legten beide Teams ein hohes Tempo vor, herausragend waren aber die Abwehrreihen. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Panther bis auf 18:13 (37.) absetzen, doch die Gäste kamen zurück und glichen zum 19:19 (42.). Danach wogte die Partie hin und her. In der Schlussminute schienen die Gäste beim 26:24 auf der Siegerstraße. Nach dem Treffer von Lena Scigale eroberte die Panther-Abwehr den Ball zurück, Louisa Boll holte einen Siebenmeter heraus, den sie selbst zum Endstand verwandelte. "Auch wenn mehr möglich gewesen wäre, bin ich mit diesem Resultat sehr zufrieden", sagte Panther-Trainer Denis Jörgens.

Panther-Tore: Boll (12/6), Scigala (5), Rudberg (4), Pfeiffer, Wolter (je 2), Witt (1).

Landesliga: Lüttringhauser TV - SG Überruhr IV 33:31 (19:18) - Im Kampf um den Klassenerhalt fuhr der LTV einen ganz wichtigen Heimsieg ein. Gegen Überruhr waren die Gastgeberinnen stets das bessere Team, verpassten es aber im ersten Durchgang, ihre Führung weiter auszubauen. "Wir haben beim 16:11 ein paar dumme Tore bekommen", sagte LTV-Spielertrainerin Anke Görke. Ihre Mannschaft nahm auch im zweiten Durchgang das Heft in die Hand und führte stets mit bis zu vier Toren. Für Görke und das Team war das ein gelungener Start in den Abend: "Wir haben unsere Weihnachtsfeier nachgeholt und den Sieg natürlich ordentlich gefeiert."

LTV-Tore: Biesenroth (10), S. Wappler (8), Hufschmidt (6/4), Donner (4), Pöschke (3), Ziert, Kreimendahl (je 1).

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Handball: Steffi Osenberg verlässt den TuS Wermelskirchen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.