| 18.12 Uhr

Fußball
Steinhauer rettet Remis

Im Kellerduell der Fußball-Landesliga kommt der SV 09/35 Wermelskirchen zu einem 0:0 in Rellinghausen. Mit dem Resultat konnten die Gäste leben, die gebotene Leistung ist allerdings noch ausbaufähig. Von Gerhard Pick

Torlos trennten sich der Tabellen-Vorletzte ESC Rellinghausen und Schlusslicht SV 09/35 Wermelskirchen im ersten Kellerduell nach der Winterpause. Ein Ergebnis, mit dem die Gäste eher zufrieden sein durften als die Gastgeber. Obwohl Rellinghausen mit dem "Punktgewinn" zwei Plätze nach oben rutschte, während Wermelskirchen weiterhin die "Rote Laterne" trägt.

Allerdings hätte es für die Gastgeber durchaus zu einem Befreiungsschlag reichen können, hätten sie eine ihrer zahlreichen Chancen genutzt. Aber hier zeigte sich, warum der ESC nicht zu unrecht im Tabellenkeller um jeden Punkt kämpft. Im Abschluss wurde versagt, vor allem auch dank einiger Glanzparaden von SV-Torhüter Christian Steinhauer, der seinem Team auf dem schwierig zu bespielenden Aschenplatz am Krausen Bäumchen das torlose Remis rettete. Dabei musste er vor allem in der Schlussphase einige Male Kopf und Kragen riskieren, um Schnitzer seiner nicht immer sattelfesten Abwehr auszubügeln.

Die Defensive stand auch schon in der ersten Hälfte unter Dauer-Belastung, denn das zaghafte und wenig koordinierte Angriffsspiel der Wermelskirchener endete zumeist bereits im Mittelfeld. Und wenn es doch zu einem Spielzug vor das Essener Tor reichte, klärte die ESC-Abwehr, bevor es für Torhüter Axel Walter brenzlig wurde.

Etwas besser sah das nach der Pause aus, als die Wermelskirchener den Kampf aufnahmen und nun auch selbst einige erfolgversprechende Angriffe starteten. Die blieben aber erfolglos, und da half es auch nicht, dass nach einer Stunde der für Dennis Friesel eingewechselte Christian Dalitz nach vorne rückte.

Da sahen die ESC-Versuche schon besser aus, die aber gegen den glänzend aufgelegten SV-Torhüter Christian Steinhauer nicht reichten. Deshalb war SV-Trainer Lothar Steinhauer am Ende sichtlich erleichtert und "nicht unzufrieden" mit dem Ergebnis. Mit der Leistung seiner Mannschaft konnte er sich allerdings noch nicht anfreunden. "Mit der ersten Hälfte bin ich total unzufrieden", kommentierte er die schwache Vorstellung vor der Pause. Danach sei es besser gelaufen. "Aber was soll ich machen, wenn kurz vor dem Spiel plötzlich acht Leute auszufallen drohen?" So konnte auch Marcello D'Aquino gestern dem Spiel nur zuschauen, weil er sich beim letzten Training am Freitag einen Bänderriss zugezogen hatte.

Quelle: RP
 
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