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Steinhaus/Rink rasen auf Platz zwei

Motorsport: Steinhaus/Rink rasen auf Platz zwei
Flotter Adrenalin-Schub: Niklas Steinhaus und Christopher Rink fehlte in ihrem BMW 325i nur das Quäntchen Glück, um in der Klasse wieder ganz vorne zu landen. FOTO: Ufer
Remscheid. Motorsport: Neun Sekunden Rückstand auf den Sieger bei der Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Von Jörg Ufer

Beim vierten Rennen zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring fuhren der Wermelskirchener Niklas Steinhaus und Christopher Rink aus Frankfurt auf den zweiten Platz von 16 Startern in ihrer Klasse. Sie mussten sich mit dem Adrenalin-BMW 325i nach 15 Runden (312,45 km) bei den Produktionswagen bis 2500 ccm nur um neun Sekunden geschlagen geben.

"Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man", sagte Steinhaus: "Beim letzten Mal hatten wir das nötige Quäntchen Glück, heute fehlte uns das ein wenig. Aber ich bin dennoch zufrieden. Rang zwei bei so vielen Startern gibt viele Punkte für die Meisterschaft."

Der Pilot des ACBL Remscheid kletterte als Erster ins Cockpit. Mit dem Briten Moran Moshe Gott aus London im Schirmer-BMW 325i gab es das erwartete Stoßstangenduell. In Runde eins war Steinhaus vier Sekunden schneller, dann Gott zwei, dann Steinhaus wieder eine. In der vierten und fünften Runde fiel eine erste Entscheidung: Gott knöpfte dem 28-Jährigen gleich zehn Sekunden ab. Steinhaus: "Erst überholte er mich aus dem Windschatten heraus auf der Döttinger Höhe. Dann kam er beim Überrunden von anderen Teilnehmern besser durch als ich und es gab den Abriss."

In der zweiten Rennhälfte blies Teamkollege Rink zum Angriff auf den Briten und versuchte alles, um den Sieben-Sekunden-Rückstand aufzuholen. Beide agierten fehlerfrei, am Ende waren es dann neun Sekunden, die über Sieg und Niederlage entschieden.

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm freuten sich Patrick Lambeck und Andreas Gallinger im Toyota GT 86 über ihr bislang bestes Ergebnis: Platz sechs von zwölf Startern und nur vier Sekunden Rückstand auf den Fünften. Im Opel-Astra-Markenpokal kamen Tim Häcker und Wences Delgado auf Rang drei von fünf Teilnehmern. Der ehemalige Rallye-Spezialist Ulf Giljohann (alle aus Remscheid) war bei den Specials bis 1400 ccm der einzige Starter. Aber er kam durch und freute sich über den Pokal für den Klassensieg.

Quelle: RP
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