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Stursberg rollt das Feld von hinten auf

Motorsport: Stursberg rollt das Feld von hinten auf
Nach zuletzt zwei Ausfällen mit dem Alzen Racing-Ford GT kehrte Mike Stursberg ins Cockpit des WTM-Porsche 911 GT3 zurück. FOTO: Ufer
Remscheid. Beim sechsten Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fährt der Wermelskirchener mit seinem Team noch auf Rang sieben. Das Radevormwalder Team "race&event" muss den dritten Ausfall in Folge hinnehmen. Von Jörg Ufer

Beim sechsten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring freute sich der Wermelskirchener Mike Stursberg über den siebten Gesamtrang. Pech hatte hingegen die Radevormwalder race&event-Mannschaft: Eine defekte Benzinpumpe sorgte für den dritten Ausfall in Folge.

Nach zuletzt zwei Ausfällen mit dem Alzen Racing-Ford GT kehrte Stursberg ins Cockpit des Porsche 911 GT3 vom Wochenspiegel-Team-Manthey (WTM) zurück. Wie beim 24-Stunden-Rennen waren seine Teamkollegen Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Mayen) und Jochen Krumbach (Eschweiler). Wegen einer defekten Zündspule musste das Quartett aus der Boxengasse nachstarten. "Das kostete nicht nur Strafpunkte", erklärte Stursberg. "Wir mussten uns durch das ganze Feld pflügen. Das kostete natürlich auch reichlich Zeit."

Mit dem siebten Gesamtrang im Feld der 147 Starter war der 45-Jährige am Ende zufrieden. "Zum einen wollten wir ein gutes Ergebnis erreichen, zum anderen uns aber auch auf die 24 Stunden von Barcelona vorbereiten", sagte Stursberg. Denn am ersten September-Wochenende startet das Quartett mit dem WTM-Porsche auch beim Rennen rund um die Uhr in Katalonien. "Die Vorfreude ist groß, auch wenn wir dort noch nie ein Rennen bestritten haben. Wir sind gut aufgestellt und lassen uns überraschen."

Das race&event-Team hat dagegen weiterhin das Pech an den Reifen kleben: Eine defekte Benzinpumpe zur Halbzeit der Vier-Stunden-Distanz sorgte für das vorzeitige Ende. Der Audi TT-RS 2.0 von Markus und Moritz Oestreich sowie Heinz Schmersal musste somit in Führung liegend abgestellt werden. "Das ist zum Haareraufen", ärgerte sich Team-Manager Martin Mohr. "Wieder so ein Pfennigartikel. Und wieder ein Defekt, der in all den Jahren bei den eigentlich sehr zuverlässigen Zweiliter-Audi TT noch nie aufgetreten ist. Wir sind sehr enttäuscht. Eine solche Pechsträhne hatten wir seit unserer Teamgründung 2008 noch nie."

Auf Klassenrang eins liegend ließ in der 13. Runde die Motorleistung rapide nach. Mohr: "Auch wenn noch zwei Stunden zu fahren waren: Der Wechsel der Benzinpumpe hätte mindestens 20 Minuten gedauert. Damit waren alle Chancen auf ein gutes Ergebnis hinfällig. Wir konzentrieren uns jetzt lieber aufs nächste Rennen."

Quelle: RP
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