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Tennis
Tennis-DM: "Roland Garros ist nix dagegen"

Remscheid. Bernd Königsmann gerät ins Schwärmen. Aus vielerlei Gründen, aber auch deswegen: "Unsere Anlage sieht einfach fantastisch aus", freut sich der Kapitän der Tennis-Herren 40 des SC Rot-Weiß Remscheid: "Wahnsinn, was die vielen Helfer bis jetzt geleistet haben. Roland Garros ist nix dagegen."

Der Vergleich der Plätze an der Hägener Straße mit dem French-Open-Tempel ist vielleicht gewagt, aber optisch steht einer gelungenen Endrunde um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft der Herren 40 tatsächlich nichts im Weg. Und auch das Wetter soll zumindest am Samstag DM-würdig sein, wenn die Halbfinals ausgetragen werden, die parallel ab zehn Uhr vermutlich zwischen den gastgebenden Remscheidern und dem Südwest-Meister TC Blau-Weiß Bohlsbach sowie zwischen Nordost-Meister TC SCC Berlin und Südost-Meister TC Rot-Weiß Regensburg ausgetragen werden.

Ein erstes Beschnuppern unter den Mannschaften, die - wir berichteten gestern - mit Ex-Weltklasse-Akteuren wie Thomas Enqvist, Magnus Larsson, Jiri Novak oder David Prinosil aufkreuzen, gibt es schon heute. Ab 14 Uhr wird die Anlage für den normalen Spielbetrieb gesperrt, um 16 Uhr werden zwei Teams erstmals die Asche an der Hägener Straße testen. Später gibt es dann einen Spielerabend zum Kennenlernen. Obwohl: Christian Schäffkes, Karsten Braasch und Frank Potthoff haben bereits am vergangenen Wochenende einen Eindruck von möglichen Gegnern gewonnen. Mit dem Niederrhein-Team traf das RW-Trio bei der Verbands-DM auf die Berliner Andreas Fahlke, Christopher Blömeke und Andreas Strauchmann. Im Halbfinale setzten sich die Remscheider für den TVN mit 5:1 durch. "Vielleicht ein gutes Omen?", orakelt Königsmann.

Während die Gästeteams im Mercure-Mercure untergebracht werden, bezieht die Remscheider Benelux-Fraktion (Sjeng Schalken, Bart Beks, Dick Norman) Quartier im Ascot-Hotel. Alle anderen Akteure (Schäffkes, Potthoff, Braasch) sind wie immer privat bei den Familien Königsmann, Piesker und Zirden untergebracht.

Königsmann weist unterdessen noch einmal darauf hin, dass Zuschauer nicht aus alter Gewohnheit erst am frühen Nachmittag erscheinen sollten ("dann sehen sie vielleicht nur noch die Doppel"). Und er erneuerte den Appell, angesichts der schwierigen Parkplatz-Situation nicht im nahen Umfeld der Hägener Straße zu parken. Stattdessen solle der Shuttle-Service in Anspruch genommen werden, den die Rot-Weißen von den Firmen Gedore (Remscheider Straße 149) und Fare (Stursberg II 12) ständig anbieten.

(HS)
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