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Tischtennis
Tischtennis-Legende gegen den RTV?

Remscheid. Mit etwas Glück trifft der Remscheider TV im WTTV-Pokal auf Ex-Europameister Wilfried Lieck.

Knapp 41 Jahre liegen zwischen den beiden Fotos. Geändert hat sich in der Zwischenzeit allerdings nichts Substanzielles: Nach wie vor steht Wilfried Lieck an der Tischtennis-Platte, inzwischen seit 25 Jahren für den TTC Altena. Nach wie vor lehrt der inzwischen 70-Jährige den Gegnern mit seinem Blockspiel das Fürchten und weist beim NRW-Liga-Spitzenreiter eine positive Spiel-Bilanz (5:2) auf. Vielleicht kommt der fünfmalige Deutscher Tischtennis-Meister im Einzel sowie Europameister im Mixed am Sonntag nach Remscheid. Denn dann spielt der TTC Altena gegen 16 Uhr in der Halle der Alexander-von-Humboldt-Realschule in der zweiten Runde des WTTV-Pokals gegen den Sieger der zuvor ab 14 Uhr ausgetragenen Erstrundenbegegnung zwischen den beiden Landesligisten Remscheider TV und ASV Wuppertal.

"Es wäre doch 'ne schöne Sache, wenn wir mal gegen einen so prominenten Spieler antreten könnten", sagt RTV-Spieler und Sprecher Franz Hinkel, "und für die Zuschauer wäre das auch interessant." Zuvor müssen die Remscheider aber erst einmal den ASV Wuppertal aus dem Weg räumen. Da mit Dreier-Teams gespielt wird, glaubt Hinkel, "dass wir eine gute Chance haben, zu gewinnen".

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Wilfried Lieck Ende der 1960er und in den 1970er Jahren. 1970 wurde er erstmals Deutscher Meister, als er seinen Vorgänger als Tischtennis-Legende, Eberhard Schöler, im Endspiel bezwang und damit eine Wachablösung im deutschen Tischtennis einleitete. Siebenmal nahm der im dänischen Aalborg geborene Lieck danach an Welt- und Europameisterschaften teil. Bis heute hat er vom schnellen Spiel mit dem kleinen Plastikball nie genug bekommen.

(HS)
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