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TuS im Nachbarschaftsduell, HGR als lachender Dritter?

Handball: TuS im Nachbarschaftsduell, HGR als lachender Dritter?
Keine Atempause: TuS-Trainer Braco Sladakovic bat sein Team auch in der Osterpause regelmäßig zum Training. FOTO: Hertgen
Remscheid. Handball-Verbandsliga: Wermelskirchen beim LTV Wuppertal, Remscheid beim Schlusslicht NHC. Von Niklas Frielingsdorf und Henning Schlüter

LTV Wuppertal - TuS Wermelskirchen - Vor dem Gastspiel beim mit großen Ambitionen in die Saison gestarteten unmittelbaren Tabellennachbarn bat TuS-Trainer Braco Sladakovic seine Schützlinge während der Spielpause ganz normal zum Training, um im Rhythmus zu bleiben. "Wir haben nur am Ostermontag frei gehabt", berichtet TuS-Spielmacher Jens Schnellhardt vor dem Duell mit seinem Ex-Verein, bei dem der Ex-WTVer und der gut mit Sladakovic bekannte Jens Buss das Sagen auf der Trainerbank hat. Nach den zuletzt etwas holprigen Auftritten wollen sich die Blau-Gelben nun endlich wieder von ihrer guten Seite präsentieren, die das Team sogar zeitweise bis in die Spitzengruppe der Liga katapultierte. "Das wird ein Duell auf Augenhöhe", prognostiziert Schnellhardt. Positiv: Im Training war der Kader zuletzt meist komplett, auch Matthias Rechlin wird im Saisonendspurt nun regelmäßig zur Verfügung stehen. Und: Mit Kreisläufer Pascal Schusdzarra vom Niederbergischen HC steht ein weiterer Neuzugang fest, an anderen Personalien wird gebastelt.

Sonntag, 16.45 Uhr, Heckinghauser Straße.

Niederbergischer HC - HG Remscheid - Am ersten Spieltag nach der Osterpause könnte die HG Remscheid mit etwas Glück der im Wortsinn lachende Dritte sein. Den während sich der Tabellenzweite Mettmann Sport und der punktgleiche Spitzenreiter SG Überruhr (31:11 Zähler) im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen, steht die HGR (3.; 30:12) beim Schlusslicht NHC ein vermeintlich leichtes Los bevor. Den Gastgebern, die so gut wie sicher absteigen werden, gelang zwar am letzten Spieltag vor der Spielpause ein 27:24-Erfolg bei der Cronenberger TG. Doch schon im Hinspiel (32:17) hatte die Mannschaft von HGR-Spielertrainer Lukas Steinhoff den Gegner sicher im Griff. Und: In eigener Halle ist der Tabellenletzte noch immer sieglos. Der größte Stolperstein dürfte also bei den Remscheidern selber liegen, wenn sie die Partie auf die leichte Schulter nehmen. Das ist allerdings angesichts der Tabellenkonstellation und dem Umstand, dass die HGR 2016 weiter ungeschlagen bleiben will, nicht unbedingt zu erwarten. Und auch die personellen Voraussetzungen sind gut: Mit Ausnahme des langzeitverletzten Joscha Saalmann ist der Remscheider Kader komplett.

Samstag, 19.30 Uhr, Waldschlösschen, Neviges.

Quelle: RP
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