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Handball
TuS und Panther-Damen setzen sich durch

Remscheid. Handball-Kreispokal: Verbandsligist aus Wermelskirchen gewinnt knapp in Hückeswagen.

(NF/zet) 2. Runde, Herren: ATV Hückeswagen - TuS Wermelskirchen 23:26 (12:14) - Die eine Klassen höher spielenden Gäste zogen nach einem überraschend knappen Derby-Erfolg in die dritte Runde des Kreispokals ein. "Wir waren ein würdiger Gegner und haben eine gute Leistung gezeigt. Am Ende hat bei uns etwas die Kraft gefehlt", erklärte ATV-Trainer Sebastian Mettler mit Blick auf den Umstand, dass er einige Spieler aus verschiedenen Gründen nicht mit an Bord hatte und daher sogar selbst eingreifen musste. Dieser Umstand nötigte Mettler ein Schmunzeln ab: "Die Jungs mussten auch ihren Trainer mit durchziehen. Vielleicht war das ja auch das entscheidende Handicap." Der Verbandsligist aus Wermelskirchen führte zwar über die gesamte Distanz, verpasste es aber immer wieder sich entscheidend abzusetzen. "Wir hätten aber noch länger weiterspielen können, und der Ausgang wäre am Ende immer gleich gewesen", befand TuS-Akteur Jens Schnellhardt. Der TuS trifft nun in der dritten Kreispokal-Runde Anfang Januar daheim auf Oberligist SG Langenfeld.

ATV-Tore: Wilhelmy (7), Bangert (7/2), Sielmann (5), Hoffmann (3), Graf (1). TuS-Tore: Biesenroth, Sichelschmidt (je 7), Rother, Niegetiet, Schnellhardt (je 3), Deppe, Kromer, Hampel (je 1).

2. Runde, Damen: Bergische Panther - SV Wipperfürth 27:23 (13:12) - Die Panther starteten gut in die Begegnung und erspielten sich eine 5:2-Führung. Anschließend kassierte Louisa Boll bereits in der zehnten Minute eine umstrittene Rote Karte. Danach veränderte sich die Partie völlig. Wipperfürth war nun gleichwertig, und beide Teams schlugen eine deutlich härtere Gangart ein. Es hagelte Siebenmeter und Zeitstrafen, von Spielfluss war nicht mehr viel zu erkennen. Wipperfürth ging beim 9:8 erstmals in Führung, zur Pause waren die Gastgeberinnen, die nach der Disqualifikation von Boll und durch die vielen Ausfälle im Vorfeld kaum noch Alternativen im Rückraum hatten, wieder vorne. Als die Gäste das 21:18 erzielten, schienen sie in der Schlussphase die deutlich besseren Karten zu haben. Doch die Panther gaben sich nicht auf. Durch gute Einzelaktionen von Katharina Kube und Louisa Rudberg drehte der Gastgeber einen 21:22-Rückstand in eine 25:22-Führung. Das war kurz vor dem Abpfiff die Entscheidung. Jörgens war mit der harten Gangart des Gegners und der Schiedsrichterleistung unzufrieden, freute sich aber über das Erreichen der Kreispokalendrunde.

Panther-Tore: Witt (7/4), A. Pleitner (6/5), Rudberg (5), Kube (3), van Nooy (2), Boll (2/1), Kittelmann, Pfeiffer (je 1).

Quelle: RP
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