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Handball
Unangenehme Aufgabe für den Spitzenreiter

Remscheid. Bevor es ins letzte Saisondrittel und damit in den Endspurt um die Meisterschaft geht, hat Handball-Oberligist Bergische Panther noch eine Pflichtaufgabe zu erfüllen: Aufsteiger VfB Homberg kommt am Sonntag in die Hilgener Max-Siebold-Halle und ist als Tabellensiebter dort klarer Außenseiter. Alles andere als ein Erfolg wäre für die Spielgemeinschaft also eine herbe Enttäuschung und würde zugleich einen bösen Dämpfer im spannenden Titelkampf bedeuten, in dem momentan jeder Punkt beinahe doppelt zählt.

Und gerade darin liegt die Krux, denn während Homberg nur gewinnen und entsprechend locker aufspielen kann, geht es für die Panther um eine ganze Menge. "Nicht nur darum wird es eine ganz schwierige Aufgabe. An guten Tagen können die Homberger jedem Gegner gefährlich werden", sagt Panther-Co-Trainer Marcel Mutz. Er kann seine Vorsicht mit Fakten untermauern: Den Tabellendritten Aldekerk hat der VfB mit 34:30 bezwungen, den Tabellenzweiten SG Langenfeld hatte die Mannschaft am Rande der Niederlage. Deswegen warnt Mutz davor, den Gast zu unterschätzen und sagt: "Dieses Spiel ist für uns richtungsweisend."

Das Hauptaugenmerk der Raubkatzen gilt vor allem den herausragenden und mit höherklassiger Erfahrung ausgestatteten VfB-Akteuren Tobias Reich und Mirko Szymanowicz. "Deren Kreise müssen wir eingrenzen. Das ist uns im Hinspiel beim 25:18-Erfolg ganz gut gelungen. Für uns gilt es einmal mehr, die Abwehr stabil zu bekommen", so Mutz. Personell gibt es keine Probleme, der komplette Kader von Panther-Coach Boris Komuczki ist gesund an Bord.

Sonntag, 17.30 Uhr, Max-Siebold-Halle, Hilgen.

(zet)
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