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Radsport
Unentwegt durch Matsch und Schnee

Remscheid. Radsport: 29 Teilnehmer bei der 24. Auflage des Eifelmarathons des RV Adler Lüttringhausen.

Der Eifelmarathon des RV Adler Lüttringhausen hat eine lange Tradition. In diesem Jahr gab es bereits die 24. Auflage der Veranstaltung, bei der die Aktiven 180 Kilometer auf dem Mountainbike zurücklegten.

Der Wetterbericht sagte im Vorfeld eiskalte zwei Grad mit Dauerregen, Schnee und noch einigen anderen natürlichen Feinden des Radfahrers voraus. Die Organisation (Arndt Röhrig und Friedhelm Werner) hatte bereits die Befürchtung, alleine am Start zu stehen. Umso erfreulicher, dass nahezu alle angemeldeten Fahrer erschienen und 29 unerschrockene Aktive morgens um fünf Uhr am Bahnhof Lennep Richtung Eifel starteten.

Das Wetter meinte es anfangs gut mit den Teilnehmern, denn es gab nicht nur sieben Stunden lang keinen Regen, sogar die Sonne kam zum Vorschein. Dann zeigte die Eifel den Mountainbikern aber doch noch ihre Zähne und versuchte, die Fahrer mit Schnee, Schneeregen und Matschlöchern an der Weiterfahrt zu hindern. Doch auch davon ließ sich die Gruppe nicht abhalten und entschied sich am Ende der Tour - statt eine Abkürzung zu nehmen - für eine zwei Kilometer lange und zehn Prozent steile Rampe zum Munterley Berg, der das Gros der Teilnehmer mit einer tollen Aussicht belohnte.

Ohne das Helferteam, das mit viel Herzblut und guten Ideen die Radler unterstützte, wäre allerdings kaum jemand am Zielort in Michelbach angekommen. Dort wurden Garagen von Anwohnern zu Aufwärmhallen umfunktioniert und hunderte Brötchen geschmiert. Die Rückfahrt war diesmal möglich durch Adler-Fahrzeuge und die Unterstützung des THW, welches ein Auto entsandte, um die Teilnehmer ins Bergische zurückzuholen. Eine große Anzahl von Radlern widerstand jedoch dieser Versuchung und trat auch die Rückreise ins Bergische Land mit dem Mountainbike an.

(miz)
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