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Handball
Wankelmütige HSG-Damen, "Rot" für Schnellhardt

Remscheid. "Angepasste" Oberliga-Handballerinnen der HSG Radevormwald/Herbeck zeigten am Samstag beim Turnier bei der Reserve des TV Beyeröhde zwei ganz unterschiedliche Leistungen. Die Zuschauer in Wuppertal sahen in der ersten Partie der Bergstädterinnen gegen die stark ersatzgeschwächten Gastgeberinnen ein Spiel auf sehr schwachem Niveau, das der Oberligist nach 40 Minuten knapp (14:13) für sich entschied. Im zweiten Spiel gegen den TV Strombach zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Schnellhardt zwar eine deutliche Leistungssteigerung. In einer von beiden Mannschaften mit hohem Tempo geführten Partie musste sich die HSG aber knapp (23:24) geschlagen geben. "Wir haben uns in beiden Partien der Spielart des Gegners angepasst. Das war gegen Beyeröhde schlecht und gegen Strombach gut", resümierte Schnellhardt sachlich. Ihren Einstand im HSG-Tor gab Neuzugang Jennifer Hinstedt und machte ihre Sache laut Schnellhardt "ordentlich".

Mit einem Kantersieg startete die HSG in das Turnier am Sonntag in Duisburg. Mit 33:21 (15:12) besiegten die Bergstädterinnen die Rapiditas Weert aus den Niederlanden und ließen dabei noch zahlreiche gute Torchancen aus. Im zweiten Spiel gingen die HSG-Damen als Verlierer vom Platz. 30:34 (12:14) stand es nach 60 Minuten für die gastgebende GSG Duisburg. Dabei sorgte das Spiel für viel Gesprächsstoff: In der 33. Spielminute bekam Schnellhardt wegen Meckerns erst eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe und sah anschließend auch direkt "Rot". "Das war einfach nur peinlich. Wir wurden nach Strich und Faden verpfiffen. Eigentlich hätte man ein solches Spiel abbrechen müssen", meinte der Trainer, dessen Team zeitweise nur mit zwei Spielerinnen auf dem Feld stand.

(LF)
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