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Handball
Wermelskirchen bietet dem Spitzenreiter Paroli

Remscheid. Damenhandball: HSG-Trainer Schnellhardt im Probier-Modus. Panther wieder im Mittelfeld, LTV erneut auf Abstiegsplatz. Von Lars Faßbender, Lars Hepp und Frank Lorenzet

Oberliga: TV Aldekerk - HSG Radevormwald/Herbeck 27:17 (17:9) - Mit dem Ergebnis beim Spitzenreiter war HSG-Trainer Daniel Schnellhardt sehr zufrieden: "Damit können wir gut leben, andere Mannschaften sind hier ganz anders untergegangen." Im Tor spielte Lea Röser aus der Bezirksliga-Mannschaft, die ihre Sache sehr ordentlich machte und auch zwei Kopftreffer aus nächster Nähe verdaute. "Wir hatten nichts zu verlieren und haben viel ausprobiert", sagte Schnellhardt, der über die komplette Spielzeit mit vier Rückraumspielerinnen und zwei Außen agieren ließ - und auf eine Kreisläuferin verzichtete. "Das hat gut geklappt, die Spielerinnen haben sich super an die taktischen Vorgaben gehalten", lobte der Coach, der anfügte: "Es gibt Niederlagen, die sich wie ein Sieg anfühlen. Das heute war so eine Begegnung. Eigentlich ist der Sieg von Aldekerk sogar noch etwas zu hoch ausgefallen." Schon am morgigen Dienstag geht es für die HSG weiter. Dann kommt um 20 Uhr der Tabellenvorletzte ETuS Wedau in die Gymnasium-Halle nach Radevormwald.

HSG-Tore: Mattyssek (10), Winkel (2/1), Pilgram (3), Berglar, Carlucci (je 1).

Verbandsliga: TuS Wermelskirchen - Rheydter TV 20:23 (12:9) - Dem souveränen Tabellenführer aus Rheydt lieferten die Wermelskirchenerinnen einen tollen Kampf. Bis in die Schlussphase hinein hatte die von Steffi Osenberg trainierte Mannschaft sogar die Chance auf beide Punkte. "Wir haben diesmal leider im Abschluss so unsere Probleme gehabt. Dennoch hat mein Team richtig gut gespielt und hätten eigentlich auch etwas verdient gehabt", sagte Osenberg. Beim 20:21 traf Maren Prior nur die Latte, die Gäste nutzten die Situation und setzten sich entscheidend auf 22:20 ab.

TuS-Tore: Baumgart (6), Fuchs (4/4), Grugel (3), Prior, Zuch, Dedek-Eigenwillig (je 2), Meier (1).

Verbandsliga: Niederbergischer HC - Bergische Panther 16:29 (7:15) - Die Mannschaft von Panther-Trainer Denis Jörgens feierte beim Tabellenletzten einen ungefährdeten Erfolg und hat sich wieder ins obere Tabellendrittel vorgearbeitet. Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern, führten nach sieben Minuten bereits mit 5:0 und hatten beim 20:8 acht Minuten nach dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse gesorgt. Die verbleibende Zeit nutzte Jörgens, um allen Spielerinnen reichlich Einsatzzeit zu geben.

Panther-Tore: Boll (5/3), Klaes (4), van Nooy, Scigala, Witt, Rudberg,, Pfeiffer (je 3), A. Pleitner, Kittelmann (je 2), Wingender (1).

Landesliga: TB Wülfrath III - Lüttringhausener TV 34:26 (17:10) - Die Gäste führten mit 3:1, ehe sich das Blatt wendete und Wülfrath von 11:9 auf 16:9 wegzog. "Das war eine ganz schwache Phase von uns", meinte Spielertrainerin Anke Görke, die mit ihrem Team sogar mit 12:21 in Rückstand geriet. Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Gäste bis auf 19:23 heran, ehe erneut der Faden riss. "Es fehlte der letzte Biss. Ich glaube, einigen ist nicht klar, dass wir gegen den Abstieg spielen", meinte Görke.

LTV-Tore: Hufschmidt (7/6), Kreimendahl, Görke (je 5), Biesenroth, Pötschke, Schötz (je 2), Bornewasser, Donner, Vila Nova Vital (je 1).

Quelle: RP
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