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Lokalsport
Wölfe verweisen die Panther auf den dritten Platz

Remscheid. Etwas zahnlos kamen die Bergischen Panther beim Saison-Kehraus daher. Das war für die Oberliga-Handballer zu wenig, um bei der SG OSC Wölfe Rheinhausen zu bestehen. Und so gab es am Ende eine nicht unverdiente 25:30 (11:16)-Niederlage, die nach den Siegen von Langenfeld und Aldekerk am Samstag dazu führte, dass die Panther "nur" mit dem dritten Platz die insgesamt starke Saison beenden. Von Henning Schlüter

Während bei den Gästen "die Luft etwas raus war", wie Co-Trainer Marcel Mutz bestätigte, gingen die Wölfe hochkonzentriert ins Spiel. Für sie ging es schließlich noch um die Qualifikation für die neue Regionalliga Nordrheinliga. Das gelang auch, weil sich Rheinhausen zeitig einen 11:6-Vorsprung herausgeworfen hatten, den das Team danach immer weiter ausbaute.

Den Bergischen fehlte dagegen die rechte Einstellung gegen den größeren Willen der Hausherren. In der Abwehr wurde nicht mit der nötigen Konsequenz gedeckt, vorne viele Fahrkarten gelöst. Zudem konnten weder Nijaz Boskailo noch Robin Eigenbrod oder Max Conzen im Panther-Tor der Partie nachhaltig ihren Stempel aufdrücken. "Insgesamt hatten wir zu viele Ausfälle und zu wenig Alternativen auf der Bank", sagte Mutz, dessen Team ohne die verletzten Justus Ueberholz und Sven Jesussek antreten musste und in dem der sonst so sichere Torschütze Alexander Zapf erst nach 35 Minuten sein erstes Feldtor erzielte. Kurz vor dem Ende schied Zapf wegen einer Knöchelblessur verletzt aus. Zuvor hatte Simon Wolter bereits die Rote Karte gesehen (dritte Zeitstrafe; 46.).

"Wir haben heute nicht das Team gesehen, dass während der Saison so überzeugt hat", sagte Mutz, der seine Schützlinge aber auch nicht zu harsch kritisieren wollte: "Wir lassen uns die tolle Leistung in dieser Spielzeit jetzt nicht kleinreden. Was die Jungs gezeigt haben, war klasse und macht mich sehr stolz." Jetzt wollen sich die Panther, für die Vorstand Hans-Jürgen Middendorf einige Champagner-Flachen springen ließ, erst einmal regenerieren, um dann aber das nächste Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Das "Final Four" um den Kreispokal am 21./22. Mai in der Halle Neuenkamp in Remscheid.

Panther-Tore: Kluge (6), Wolter (5), Zapf (4/1), Faust, Middendorf, Schmitz (je 2), Schneider, De la Fuente, van Walsem (je 1).

Quelle: RP
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