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Handball
Wundersame Wandlung: TuS im Spitzenspiel in Mettmann

Remscheid. Handball-Verbandsliga: Wermelskirchener wollen ihre Fünf-Siege-Serie ausbauen. HG Remscheid ohne Frederic Seifert in Kettwig. Von Niklas Frielingsdorf und Henning Schlüter

Mettmann Sport - TuS Wermelskirchen - Dass der TuS in dieser Phase der Saison an einem Spitzenspiel beteiligt ist, hätte vor der Spielzeit kaum jemand vermutet. Entsprechend gelassen gehen auch die Schützlinge von Trainer Braco Sladakovic in die Partie bei dem Aufstiegskandidaten aus Mettmann, der zwar daheim noch ungeschlagen ist, aber in der vergangenen Woche bei Tabellenführer Überruhr eine 24:26-Niederlage einstecken musste und nun mit dem TuS punktgleich auf Rang drei liegt. "Wir fahren ohne Druck nach Mettmann und werden natürlich versuchen, als erste Mannschaft in dieser Saison einen oder auch zwei Punkte von dort mitzunehmen - Mettmann ist zwar Favorit, aber wir sind nicht chancenlos", erklärt TuS-Spielmacher Jens Schnellhardt. Allerdings seien die Gastgeber natürlich ein starker, robuster Gegner und eine entsprechend knifflige Aufgabe. Dennoch: "Die Stimmung ist gut bei uns und wir schauen einfach mal, was in Mettmann möglich ist." Eines ist sicher: Gegen einen weiteren Coup würde sich beim TuS sicher niemand wehren - auch mit Blick auf die Weihnachtsfeier, die im Anschluss an die Partie ansteht. Schnellhardt: "Das würde die Stimmung sicher noch zusätzlich nach vorne bringen." Ob Matthias Rechlin (beruflich) beim Topspiel dabei sein kann, ist fraglich.

Samstag, 18.30 Uhr, Herrenhauser Straße.

Kettwiger SV - HG Remscheid - Von der Papierform her sollte für den Fünften aus Remscheid beim Drittletzten in Essen nicht viel anbrennen. Aber Papier ist geduldig und die Erinnerung an eine ähnliche Konstellation noch frisch: "Wir haben in Ratingen zuletzt einen Nackenschlag kassiert. Das brauche ich nicht noch mal", sagt HGR-Spielertrainer Lukas Steinhoff. Und da auch die Spielanlage des KSV der der Ratinger ähnlich ist, bedarf es kaum warnender Wort. "Wir wollen zwei Punkte mitnehmen, aber das geht nur mit der richtigen Einstellung", sagt Steinhoff. Personell sah bis Donnerstag alles danach aus, als könne der Gast bis auf den Rekonvaleszenten Lukas Pütz in Bestbesetzung antreten. Dann zog sich Frederic Seifert im Training aber einen Muskelfaserriss zu und ist damit zu Zuschauen verurteilt. "Er ist im Moment unser Pechvogel", sagt Steinhoff. Die Gastgeber hat sich der Spielertrainer bereits angesehen. Seine Einschätzung: "Damals haben der Rückraumrechte und der Kreisläufer gefehlt, aber man konnte sehen, dass die Mannschaft mit viel Tempo spielen will und über gute Außen verfügt." Nicht ganz so stark präsentieren sich die Essener normalerweise in der Abwehr, die nicht gerade körperlich stark ist. "Das müssen wir nutzen", sagt Steinhoff, "und wenn wir im Angriff nicht allzu viele Fehler machen, die Kettwig bestrafen kann, dann sollte es mit einem weiteren Sieg klappen können."

Samstag, 17.30 Uhr, Theodor-Heuss-Gymnasium,Hauptstraße 148.

Quelle: RP
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