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Zweiter Gesamtrang für Mike Stursberg

Motorsport: Zweiter Gesamtrang für Mike Stursberg
Schnell unterwegs: Mike Stursberg und Olaf Manthey mit ihrem über 40 Jahre alten Ford Escort RS1600. FOTO: Ufer
Remscheid. Motorsport: Der Wermelskirchener feiert beim Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring zudem drei Klassensiege. Von Jörg Ufer

Mit einem überlegenen Klassensieg und dem sensationellen zweiten Gesamtrang für Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Olaf Manthey (Meuspath) endete der AvD-Historic-Marathon auf der Nürburgring-Nordschleife. Nach vier Stunden Fahrzeit hatte das Duo am Steuer des Rüddel-Ford Escort RS1600 den 20,832 km langen Eifelkurs 27 Mal umrundet. Mindestens zweimal mehr als jedes andere der acht Gruppe 2-Fahrzeuge bis 2000 ccm. Im Gesamtklassement war lediglich der Porsche 911 RSR der Briten Mark Bates und Sean McInerney schneller.

"Das ist ein unerwartetes Ergebnis", freute sich Stursberg. "Das Auto fuhr richtig gut. Trotz eines Getriebeproblems waren wir sehr schnell unterwegs. Ein Riesenlob an die Mannschaft von Rüddel Motorsport. Unglaublich, wie standfest dieser über 40 Jahre alte Rennwagen ist."

Manthey, der aktuell Teamchef der Porsche GT-Werksmannschaft ist, legte als Startfahrer den Grundstein zum Erfolg. Bis zum Fahrerwechsel nach sieben Runden konnte Manthey in der Klasse bereits rund zwei Minuten Vorsprung herausfahren. "Es war eigentlich wie immer, als ob ich gestern mein letztes Rennen gefahren wäre", sagte der 60-Jährige. "Ich hatte vom ersten Meter an unglaublich viel Spaß. Der Escort ließ sich fantastisch fahren. Ich konnte die meisten der PS-stärkeren Porsche hinter mir halten."

Die zahlreichen Fans entlang der Strecke bejubelten vielfach Mantheys spektakuläre Fahrweise. So wie vor fast vier Jahrzehnten, als Manthey und sein damaliger Escort die Könige der Nordschleife waren.

Obwohl für die Porsche-Fraktion Profis wie Klaus Ludwig, Frank Stippler, Marco Seefried oder Patrick Simon ins Lenkrad griffen: Nur die beiden Briten im Porsche RSR konnten den Gesamtsieg von Stursberg/Manthey im 44 Jahre alten Ford Escort verhindern. Mit 8:31,372 Minuten gelang dem Wermelskirchener sogar die drittschnellste Rundenzeit aller Starter.

Mit einem anderen Ford Escort RS1600 bestritt Stursberg zusätzlich noch die beiden Rennen zum DRM-Revival im Rahmen des Oldtimer-Grand-Prix, die allerdings nur auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings ausgetragen wurden. Der 44-Jährige feierte auch hier zwei souveräne Klassensiege sowie die Gesamtränge 13 und zehn.

"Es war ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende mit zwei perfekten Escorts", resümierte Stursberg. "Alleine wie Renate Manthey, mit zig Stoppuhren ausgestattet, ihren Mann beobachtete und unterstützte, war sehenswert. Der Oldtimer Grand Prix war ein tolles Erlebnis."

Quelle: RP
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