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Remscheid
SPZ ist jetzt in der City besser erreichbar

Remscheid. Sozialpsychiatrisches Zentrum ist ins "Haus der seelischen Gesundheit" am Ebert-Platz umgezogen. Von Anna Mazzalupi

Überall im Haus waren sie zu sehen: die "30+1" Schilder. Es ist ein nicht ganz gewöhnliches Jubiläum, das das Sozialpsychiatrisches Zentrum für psychosoziale Beratung, Rehabilitation und Integration (SPZ) in diesem Jahr feiert.

Weil der Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Konrad Adenauer Straße 2-4 (Haus der seelischen Gesundheit) erst vor drei Wochen abgeschlossen wurde, feierten Mitarbeiter und Nutzer das inzwischen 31-jährige Bestehen der Einrichtung sowie die Eröffnung des neuen Standortes zusammen.

Mehr Raum, Barrierefreiheit, die zentrale Lage am Friedrich-Ebert-Platz sowie die kurzen Wege zu den anderen Einrichtungen im Haus seien ausschlaggebend gewesen, sagt SPZ-Geschäftsführer Willi Vögeli: "Hier kann man jemanden ganz schnell an die Hand nehmen und helfen".

Im Jahr 1984 als Verein gegründet, hat sich das SPZ über erste ambulante Wohngruppen seit 1992 unter der Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Tannenhof und des Augusta-Hardt-Heims als gemeinnützige GmbH zu einer festen Institution in Remscheid entwickelt. Bis zu 700 Remscheider nehmen das Angebot wahr, mit fast 160 Klienten im betreuten Wohnen bleibt das auch der größte Bereich.

Darüber hinaus zählen nicht nur die Tagestätte mit Küche und Kreativangebot in der ersten Etage des neuen Standortes zum Angebot, sondern auch der Integrationsfachdienst sowie die Arbeitstherapeutische Werkstatt, in der etwa Holzgegenstände gefertigt oder Dinge für Firmen verpackt werden. Die Räume sind groß, hell und freundlich und tragen so auch zu einer guten Atmosphäre innerhalb der Gruppen bei.

Außerdem bietet das Café Elling einen gemütlichen Treffpunkt, unter anderem für die Gruppenangebote wie die Selbsthilfegruppe "Depression", Angehörigengruppen oder auch Freizeitangebote. Neu und erst durch den Umzug möglich ist die Ergotherapeutische Praxis. Leitsatz für die Angebote des SPZ ist, klientenorientiert zu arbeiten. Das heißt, das anzubieten, was die betreuten Menschen brauchen und als Wunsch für ein Angebot äußern.

Vom Hinterhof in der Hindenburgstraße sei das SPZ nun auch räumlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen, betonte der geistliche Vorsteher der Stiftung Tannenhof, Pfarrer Uwe Leicht, in seiner Ansprache. Claudia Seydholdt, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie im Rheinland, lobte zudem die Aktivitäten des SPZ, das mit Veranstaltungen wie die Woche der seelischen Gesundheit aktiv Teil der Stadt ist.

Quelle: RP
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