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Leben&lernen
Humboldt-Realschule wird 75 Jahre alt

Leben&lernen: Humboldt-Realschule wird 75 Jahre alt
Alt und neu - die Alexander-von-Humboldt-Realschule an der Grunerstraße feiert ihr Jubiläum mit einem Hauch von Nostalgie. FOTO: JKO (archiv)
Remscheid. Mitten im zweiten Weltkrieg war die Geburtsstunde der Alexander von Humboldt-Realschule. Am 18. August 1941 wurde sie am Standort der heutigen Walter-Hartmann-Schule an der Sedanstraße gegründet.

Am Samstag, 1. Juli, feiert die Realschule ihren 75 Geburtstag - etwas zeitverzögert, dafür aber mit vollem Programm, wie Rektorin Sabine Ernst berichtet. Für das große Fest wird in die Grunerstraße 12 eingeladen. Weil die Aula nur rund 200 Gästen Platz bietet, aber mehr Besucher erwartet werden, geht die Schulleiterin davon aus, dass das gut halbstündige Festprogramm auf der Bühne mehrmals hintereinander aufgeführt wird.

Um 11 Uhr beginnt der offizielle Teil.

Auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat sein Kommen zugesagt. Angesagt für den Festtag haben sich aber auch Vertreter einer Abschlussklasse von 1958, die zur Schule seitdem regen Kontakt hält und mit deren Mitgliedern sich Sabine Ernst mehrfach getroffen hat. Grundsätzlich hofft sie, dass viele Ehemalige die Gelegenheit nutzen, ihrer alten Schule einen Besuch abzustatten.

Zu den Höhepunkten soll eine musikalische Zeitreise zählen. Drei Zehnerkurse werden Songs aus allen sieben Jahrzehnten einstudieren und darbieten. In Anspielung an die Kriegszeit wird beispielsweise "Lili Marleen" zu hören sein. Aber auch kleinere Theaterdarbietungen zum Thema "Schule vor 75 Jahren" wird es geben. Ab 13.30 Uhr soll im und am Schulgebäude zwanglos weitergefeiert werden.

700 Schüler zählt die AvH heute, unterrichtet werden sie von 40 Pädagogen (davon 34 feste Kräfte).

Mit Hilfe der Ex-Schüler möchte die AvH einen "Museumsgang" mit Bildern und Geschichten aus der Schulzeit von anno dazumal aufbauen.

Technik-Lehrer Bernd Schaub hat aus alten Bildern digitale Fotoalben erstellt, die man bestellen kann. Wer möchte, kann sich sein Klassenfoto gleich beim Fest ausdrucken lassen.

Besucher weist Sabine Ernst darauf hin, dass am Festtag nicht auf dem Schulhof geparkt werden kann, weil dieser für das Fest und seine vielen Angebote gebraucht wird. Sie rät dazu, mit dem Bus anzureisen.

Der Förderverein ist im Foyer der großen Pausenhalle präsent. Er sammelt Spenden, die in den Umbau des Schulgebäudes zu einem Lern- und Lebensraum fließen sollen.

Die Elternschaft bringt sich in das seit Monaten vorbereitete Fest ebenfalls kräftig mit ein. Unter anderem für das kulinarische Angebot des Tages zeichnen die Mütter und Väter mitverantwortlich.

Henning Röser

Quelle: RP
 
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