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Besuch In Düsseldorf
Junge Feuerwehrmänner im Landtag

Remscheid. Sich auf neue Situationen schnell einzustellen, ist für Feuerwehrleute Alltag. Flexibilität bewiesen die Beschäftigten und Auszubildenden der Feuerwehr aus Remscheid auch im Landtag Nordrhein-Westfalen. Die Gruppe mit 13 Brandmeisteranwärtern war mit ihrem für die Ausbildung verantwortlichen Sachgebietsleiter Wolfgang Krömer und dem für die Grundausbildung zuständigen Ausbilder Sascha Ploch nach Düsseldorf gekommen, um nach dem Besuch der Plenardebatte eine Stunde mit mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf zu diskutieren.

Die Themen Staatsbürgerkunde, Politik und Beamtenrecht gehören auch zur Feuerwehrausbildung. Gut vorbereitet und mit etlichen Diskussionspunkten waren alle pünktlich vor Ort - allerdings machte ihnen die geänderte Tagesordnung trotz guter Planung einen Strich durch die Rechnung. Die Aktuelle Stunde über den Verfassungsschutzbericht war vorverlegt worden, an die Stelle der Diskussion trat zunächst eine Rede Wolfs im Plenum. Diese bot aber für die anschließende Diskussion einige Anknüpfungspunkte.

In der Aktuellen Stunde ging es um eine beschleunigte Radikalisierung von politischen Extremisten zu Gewalttätern und die Möglichkeiten der Repression und der Prävention. Zunehmender Gewaltbereitschaft in Teilen der Gesellschaft begegnen auch Polizei, Rettungsdienste, Sicherheitsorganisationen und auch die Feuerwehr bei ihren Einsätzen. Deeskalation sei daher auch für die Feuerwehr ein wichtiges Thema, erklärte Wolf. Trainingsschulungen seien wichtig, aber auch sehr kostenträchtig.

Hier sei auch die Unterstützung durch höhere Instanzen notwendig. Die Beschäftigten der Feuerwehr machten deutlich, dass mehr Aus- und Weiterbildung wünschenswert wäre, vor allem Realbrandausbildung. Ein Anliegen der Gäste war es, die Gefährdungslage bei Einsätzen in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Wolf: "Ich meine, hier sind die optimale Kommunikation und eine gute Verzahnung zwischen Sicherheitsbehörden, aber auch eine konsequente Verfolgung von Angriffen auf Feuerwehrbeamte entscheidend.

" Die bessere Haushaltslage der Stadt Remscheid habe den Beförderungsstau aufgelöst. Damit hätten die Beamten auch finanziell die nötige Wertschätzung erhalten.

Quelle: RP
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