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Schule
Leibniz-Gymnasium richtet neue Bibliothek ein

Remscheid. Von Anna Mazzalupi

In so einer Bibliothek lernt doch jeder Schüler gerne: große Fenster, roter Boden und bunte Stühle. In der Ecke steht ein großes, blaues Sofa und etwas abgetrennt von den Gruppentischen wartet noch ein PC-Arbeitsbereich mit sieben neuen Computern.

Die Atmosphäre in der neuen Bibliothek des Leibniz-Gymnasiums ist hell und gemütlich und lädt künftig zum Lernen ein. Denn noch ist die ehemalige Hausmeisterwohnung nicht ganz einsatzbereit. Die neuen Medien, dazu zählen sowohl Fachbücher als auch CDs, DVDs und Blurays, müssen noch einsortiert werden. "Der Präsenzbestand soll für alle Schüler zur Verfügung stehen", erklärt Schulleiter Thomas Giebisch.

Rund eineinhalb Jahre hat die Schule in Zusammenarbeit mit der Stadt an der Umsetzung gearbeitet. Die Kernsanierung der ehemaligen Hausmeisterwohnung mit rund 150 Quadratmetern inklusive der Schalldämmung hat die Stadt übernommen. Stühle, Tische, Spinde und Bücherregale für rund 20.000 Euro hat das Gymnasium durch Gelder des Schul- und Elternvereins finanziert.

Bei der Anschaffung der neuen Medien wurde die Schule sowohl durch die Ria-Fressen-Stiftung als auch die Sparkassenstiftung mit insgesamt 30.000 Euro unterstützt. Rund 5000 Euro davon hat der Schulleiter noch zurückgelegt, um den jährlichen Anforderungen an das Abitur mit Neuanschaffungen gerecht zu werden.

In der modernen Bibliothek sollen die Schüler vor allem in der Mittagspause arbeiten können. Auch für Gruppenarbeiten oder Vorträge ist sie mit etwa 40 Plätzen geeignet. Lehrer und Eltern überwachen abwechselnd den Betrieb in der Bibliothek und dienen als Ansprechpartner.

Der ehemalige Bibliotheksraum wird wieder zu einem Kursraum für die Oberstufe umfunktioniert. Der alte Bibliotheksstand lagert im hinteren, separaten Teil der neuen Räumlichkeiten. Er muss noch gesichtet und aktualisiert werden. Der restliche Platz in den Regalen soll künftig vom Schularchiv besetzt werden. So sollen die Dokumente und Bilder, die weit bis ins 19. Jahrhundert reichen, auch von den Gymnasiasten etwa für Facharbeiten genutzt werden können.

Wenn die Bibliothek nach den Osterferien offiziell eingeweiht wird, sind allerdings noch nicht alles Umgestaltungsarbeiten abgeschlossen. Der Außenbereich soll im Zuge der Neugestaltung des neuen Eingangs zur Lockfinker Straße eine neue Bepflanzung erhalten. Zudem soll die Terrasse neu gemacht werden, so dass diese bei schönem Wetter als Arbeitsplatz genutzt werden kann.

Quelle: RP
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