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Tanzschule Woite
"Let's dance" in Remscheid

Remscheid. Prominenter Besuch in Remscheid: Startänzerin Isabel Edvardsson, bekannt aus der RTL-TV-Tanzshow "Let's Dance", bot in der neueröffneten Tanzschule Woite (ehemals Liedtke) vier Workshops an. Zwischen Rumba, Tango, Cha-Cha-Cha und Walzer kamen die rund 40 Paare, mit und ohne Vorkenntnisse bei der schönen Schwedinordentlich ins Schwitzen.

Ein straffes Programm hatte sich Isabel Edvardsson für ihren Besuch in Remscheid ausgedacht: Von 11 bis 18 Uhr brachte sie sowohl Remscheider Hobbytänzer als auch Besucher aus dem weiteren Umland in Bewegung. In jeweils 90-minütigen Workshops bot die leidenschaftliche Tänzerin eine unterhaltsame Lehrstunde mit einer Kombination aus Grundschritten, Technik und Haltung zu den jeweiligen Tänzen an.

"Das macht viel Spaß und vor allem merkt man die hohe Qualität, die die Tanzlehrerin hier mitbringt", sagte Jens Kräber, der mit seiner Lebensgefährtin Kerstin Lengstfeld aus Sprockhövel angereist war und sich nun mit ihr und einigen neu erlernten Schritten im Cha-Cha-Cha versuchte. Tanzlehrer Ingo Woite, der vor der Übernahme der Remscheider Tanzschule Liedtke, eine Tanzschule in Wuppertal führte, kennt er schon lange. Über ihn hatte er von dem Angebot erfahren und sich prompt angemeldet. Die Chance, von einer prominenten Tänzerin mit Profikarriere unterrichtet zu werden, wollte sich das Paar nicht entgehen lassen. Das hatte wohl auch die meisten Tanzschüler zu diesen Workshop gelockt: "Auch wenn man dasselbe mit anderen Worten unterrichtet, für die Schüler ist es was ganz neues und spannendes von jemandem mit Promistatus unterrichtet zu werden", sagte Woite, der Verständnis dafür zeigte, dass seine Schützlinge an diesem Tag aufgeregter waren als sonst. Edvardsson erlebte ihre neuen Schüler entspannt: "Sie sind super locker drauf, und man merkt, dass sie was lernen wollen." Sie und Woite sind sich einige, dass das Interesse für Standardtänze allmählich wieder steigt. "Shows wie Let's Dance haben dabei geholfen, Tanzen vor allem auch bei Männern wieder salonfähiger zu machen", urteilte Woite.

Die gebürtige Schwedin mit eigener Tanzschule in Hamburg freut das. "Die lateinamerikanischen Tänze sind jetzt neben dem Dauerbrenner Discofox wieder gefragter, vor allem zur Sommerzeit, wenn diese Art von Musik gute Laune verbreitet." Für sie ist es ein Privileg, Tanz unterrichten zu können. Da macht es ihr auch nichts aus, auch am Wochenende arbeiten zu müssen. "Das ist ganz entspannt. Ich stelle es mir schlimmer vor, montags morgens um acht Uhr im Büro zu sitzen."

(seg)
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