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Unterwegs
SPD-Ortsverein lud zum Spaziergang ins Lennepebachtal

Unterwegs: SPD-Ortsverein lud zum Spaziergang ins Lennepebachtal
Alle Altersgruppen waren bei der Exkursion des SPD-Ortsvereins Lennep vertreten. Foto: Kucharcyk FOTO: Jürgen Kucharcyk
Remscheid. Bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen startete die Exkursion des SPD-Ortsvereins Lennep zum zweiten Waldspaziergang ins Lennepebachtal, den südöstlichen Waldgebieten um die Panzertalsperre. Zum Treffpunkt, Parkplatz am Wassersammler Jacobsmühle, waren mehr als 25 interessierte Bürger und Mitglieder des Ortsvereins gekommen.

Von Schülern bis zu Senioren waren alle Altersgruppen vertreten, sagte Jürgen Kucharczyk, Vorsitzender des Ortsvereins. Markus Wolff,Vorsitzender der Waldgenossenschaft, Forstverbandsleiter und Forstamtsleiter in Remscheid, erklärte den Teilnehmern etwa die Auswirkungen des Orkans Kyrill (2007) auf den Remscheider Wald.

Die bunte Blätterpracht des Waldes begeisterte die Teilnehmer der Wanderung genauso wie die sach- und fachkundigen Erläuterungen von Markus Wolff, der bei den Technischen Betrieben der Stadt den Bereich Grünflächen, Landschaftspflege und Forsten leitet. In welchem Ausmaß sich die Wälder durch Kyrill verändert haben, führte Wolff der Gruppe im Rahmen des mehr als zweistündigen Spaziergangs vor Augen. Die Strategie des Remscheider Forstamtes, der Natur die Möglichkeit zu geben, sich selber zu erholen und auf Neuanpflanzungen zu verzichten, trägt sichtbare Früchte. "Anstelle von Monokulturen ist vielerorts Mischwald entstanden. Der Wald wird vielfältiger - und das ist gut für die Umwelt", sagte Kucharczyk. Auch die klimatischen Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Wälder interessierten die Teilnehmer. Außerdem war die Vielzahl an Pilzen im Lenneper Wald rund um die Panzertalsperre ein Thema.

Als die Exkursionsteilnehmer über die Talsperrenmauer gingen, waren sie begeistert von den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Ihre Meinung: Gut, dass die Talsperre nicht - wie zunächst im Rat der Stadt vorgeschlagen - trockengelegt wurde.

Es ist dem großen Engagement der IG Hasenberg und der SPD Remscheid zu verdanken, dass die Talsperre auch heute noch ein so tolles Wasser- und Freizeitrefugium

ist, sagte eine Teilnehmerin, die am Hasenberg wohnt. "Und wir sollten dem Wupperverband dankbar sein, dass er Eigentümer der Talsperre geworden ist - und somit für den Erhalt der ehemaligen ältesten Trinkwasser-Talsperre Deutschlands gesorgt hat", sagte Kucharczyk.

Interessiert verfolgten die Teilnehmer der Wanderung die Ausführungen zur Forstwirtschaft, zum Bestand des Schalenwildes und zu den Maßnahmen des Forstamtes zur gezielten Neuanpflanzung von Bäumen.

(red)
 
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