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Remscheid
Symphoniker - aus der Welt der Walzer-Melodien

Remscheid. "Fiebrig klingt der Hintergrund dieser beiden Werke: Zurückgekehrt aus dem Ersten Weltkrieg verbleibt einem Pianisten nur ein Arm. Lehár taucht im Lazarett ein in den Taumel zwischen Walzertraum und Fieberwahn. Wenn Aliens einst die schlammverkrusteten Reste Wiener Walzerseligkeit entdeckten - würden diese so klingen wie Ravels ,Valse?" Mit dieser Beschreibung des nächsten Philharmonischen Konzerts will Generalmusikdirektor (GMD) Peter Kuhn neugierig machen auf das Programm. Es trägt die Überschrift "Walzer/Fieber".

Das Konzert beginnt mit dem Kaiserwalzer von Johann Strauß Sohn. Dieser Walzer ist zweifellos eines der bekanntesten Werke des Walzerkönigs. Es folgt das Konzert für Klavier und Orchester D-Dur für die linke Hand von Maurice Ravel. Es handelt sich dabei um eine Auftragskomposition des österreichische Pianisten Paul Wittgenstein, der seinen rechten Arm im Krieg verloren hatte.

Nach der Pause spielt das Orchester die Tondichtung für Tenor und Orchester Nr. 5 "Fieber" von Franz Lehár. Der als Operettenkomponist bekannt gewordene Franz Lehár schildert in dieser symphonischen Dichtung Kriegserlebnisse seines Bruders. Es folgt ein Walzer von Maurice Ravel, der mit La Valse einen von Schreckensvisionen durchsetzten Abgesang auf das untergegangene Kaiserreich nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs schrieb. "Ein Walzer, der vom brillanten Glanz in die finstersten Klänge abdriftet", heißt es in einer Ankündigung.

Die Solisten des Abends sind Vardan Mamikonian (Klavier), er springt für die erkrankte Pianistin Anna Gourani ein. Jürgen Müller übernimmt den Gesangspart.

Mi. 23. November, Teo Otto Theater, 19.30 Uhr. Karten unter Tel: 02191 16 2650 E-Mail: Theaterkasse@remscheid.de

(cip)
 
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