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Remscheid
T-Shirts, Jeans und Socken für Bewohner des Brandhauses

Remscheid. Viele Bürger folgten dem Spendenaufruf der Caritas /Töpfe und Pfannen werden noch benötigt

"Das Telefon klingelt wie verrückt", sagt Ute Schlichting von der Caritas. Nach dem Spendenaufruf für die Bewohner des abgebrannten Wohnheims an der Neuenkamper Straße war die Resonanz beachtlich. "Es sind schon einige gekommen und haben was abgegeben, andere wollen noch kommen", sagt Schlichting.

T-Shirts, Jeans, Pullover, Socken, Unterwäsche haben bereits die Besitzer gewechselt. Die Spenden halfen den Bewohnern des Hauses, die bei dem Feuer in der Nacht zum 14. September ihre gesamte Habe verloren haben, zumindest ihre Garderobe wieder ein wenig aufzustocken. "Was uns jetzt noch fehlt, sind Töpfe, Pfannen, Besteck, Handtücher und Bettwäsche", sagt Schlichting. Die Hausratsgegenstände werden benötigt, wenn die insgesamt 13 Bewohner in den kommenden Tagen in Wohnungen des Nachbarhauses eines privaten Vermieters einziehen sollen. Bis auf die beiden Rollstuhlfahrer haben inzwischen alle die Notunterkunft der Caritas verlassen und sind bei Freunden oder Bekannten untergekommen, berichtet Petra Hellmann-Wien von der Fachdienstleitung Jugend, Soziales, Wohnen. Ein 53-Jähriger, in dessen Wohnung das Feuer ausgebrochen war, hatte eine schwere Rauchvergiftung erlitten und wird noch in einer Klinik behandelt. Die Kripo ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Wer noch die genannten Haushaltsgegenstände als Spende abgeben kann, wendet sich an Ute Schlichting vom Caritasverband unter der Telefonnummer 02191 929606

(bu)
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