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Remscheid
Thiago ist das 1000. Baby im Sana-Klinikum

Remscheid. Das tausendste Baby in diesem Jahr wurde in dieser Woche im Sana-Klinikum geboren. Damit wurde die Vorjahreszahl von insgesamt 1003 Neugeborenen in der Remscheider Frauenstation schon jetzt geknackt. Bis Ende des Jahres, rechnet Oberarzt Dr. Thomas Büsser, werden es für 2016 insgesamt 1350 Säuglinge in Remscheid sein. Von Cristina Segovia-Buendía

Thiago Molina-Rodríguez heißt der kleine Mann, der in seinem erst kurzen Leben, schon für so viel Wirbel im Sana-Klinikum gesorgt hat: Für die Frauenklinik ist es Baby Nummer 1000 in diesem Jahr. Für die überglücklichen Eltern, Francisco Molina-Madruga (34) und Sabrina Rodríguez-Martín (29), allerdings ihr Erstes. "Wir wussten gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt", gab Papa Molina-Madruga überrascht zu. Dass ihr Sohn das 1000. Baby in diesem Jahr ist, wurde den werdenden Eltern erst im Kreißsaal gesagt, als Schwestern und Hebammen sich darüber freuten. "Für uns ist das ein überraschender Zusatz, aber wir hatten uns ja auch so schon die ganze Zeit auf den Kleinen gefreut", sagte der stolze Vater, für den mit der Geburt seines ersten Sohnes ein Traum in Erfüllung gegangen ist.

Am Mittwochabend kam der kleine Thiago um 22.42 Uhr putzmunter zur Welt. Mama Sabrina Rodríguez-Martín hatte als Erstgebärende große Angst vor der anstehenden Geburt gehabt: "Ich war superaufgeregt und nervös." Schmerzen hatte sie auch, "aber das hatte ich mir wesentlich schlimmer vorgestellt."

Sie hatte sich im Vorfeld für eine Periduralanästhesie (PDA) entschieden. Jetzt, nur wenige Tage nach der Geburt und mit ihrem kleinen Thiago in ihren Armen, sind alle Strapazen ohnehin längst vergessen. Die Entbindung verlief normal ohne Komplikationen im Kreißsaalbett. Im Sana-Klinikum haben sich die Erstlingseltern gut aufgehoben gefühlt, erzählen sie. "Es lief wirklich alles super, es war alles sehr gut organisiert und Krankenschwestern und Ärzte waren auch alle sehr nett zu uns", berichtete Molina-Madruga.

Darauf setzt auch Oberarzt Dr. Thomas Büsser. "Neben viel Kompetenz ist es uns wichtig, jedes Paar, mit viel Empathie bei einem individuellen Geburtserlebnis zu begleiten." Die Frau solle zur Regisseurin der Geburt werden und selbst entscheiden, wie und wo sie entbinden möchte.

Vor zwei Jahren wurde die komplette Mutter-Kind-Station umstrukturiert, was ihnen im vergangenen Jahr unter 1000 von Patienten befragte Frauenkliniken in ganz Deutschland den zehnten Platz einbrachte.

Quelle: RP
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