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Remscheid
Ulrich Gräfe geht - endlich Zeit fürs Reisen

Remscheid. Ulrich Gräfe ist umgezogen - "von hier nach Zuhause", wie er gestern verkündete. Seinen Schreibtisch auf der Vorstandsetage der Stadtsparkasse hat er leergeräumt , bis auf das "Handgepäck", das er zum Abschied mitnahm. In den 46 Jahren und vier Monaten seiner Tätigkeit für die Remscheider Stadtsparkasse dürfte er weit mehr Zeit in seinem Büro als zu Hause verbracht haben. Der 62-Jährige geht in den Ruhestand. Am letzten Arbeitstag fiel der Abschied bei einer kleinen Feier mit rund 80 Kollegen, Geschäftspartnern und Weggefährten herzlich aus.

Vorstandsvorsitzender Frank Denke, der einst Assistent von Gräfe war und mit dem er seit 2009 die Vorstandsarbeit erledigt hat, wird nach eigenem Bekunden den Zigarillorauch auf der Vorstandsetage vermissen und den Weihnachstern, den Gräfe alljährlich mitbrachte - "einen roten in den geraden Jahren, einen weißen in den ungeraden". Und Dehnke weiß auch: "Sparkassenvorstand wird man nicht durch Glück oder Zufall". Exzellente Fachkenntnisse, unbedingter Leistungswille und ein Engagement, das weit über das übliche Maß hinaus gingen, gehörten dazu. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz würdigte besonders das langjährige Engagement Gräfes als Stiftungsvorstand der Stadtparkasse. "Da war Ihr Herzblut hinter."

Er habe seine Wahl für die Stadtsparkasse nie bereut, sagte Gräfe. "Es ist kein schlechter Zeitpunkt zu gehen, denn es kommt einiges auf uns zu." Als Ratgeber stehe er weiter bereit, ebenso wie für die immer wieder verschobenen gemeinsamen Reisepläne seiner Frau. "Nun habe ich Zeit", sagt er.

(bu)
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