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Remscheid
Verkaufsoffene Sonntage werden zum Problem

Remscheid. Ralf Wieber, Vorsitzender des Marketingrates Innenstadt, hat Sorgen, ob in der Remscheider City noch mal ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden kann.

Zum einen erschwere die aktuelle Rechtsprechung die Organisation eines solchen Tages, zum anderen fehlen dem Marketingrat genügend Mitglieder, um zugkräftige Veranstaltungen an einem Sonntag zu organisieren.

Um die Genehmigung für einen verkaufsoffenen Sonntag zu bekommen, muss der Marketingrat Veranstaltungen anbieten, die vom Inhalt und der Art her geeignet sind, eine große Besucherzahl anzuziehen. Der Martinszug zum Beispiel auf der Alleestraße reicht als Begründung nicht aus. Das müssten Feste wie die Esskultour sein, die viele Menschen in die Innenstadt locken. Auch ein Fest wie auf der Hindenburgstraße habe zu wenig Ausstrahlung für die gesamte Innenstadt. Da können sich die Händler nicht mit dranhängen.

Maximal vier verkaufsoffene Sonntage dürfen pro Jahr stattfinden. Wieber beklagt, dass zu wenige Händler aus der Innenstadt im Marketingrat vertreten sind. "Mit einem so kleinen Team können wir solche großen Veranstaltungen nicht stemmen", sagt Wieber. Er hat daher einen Brief an 42 Händler verschickt, mit der Bitte, die Arbeit des Marketingrates als Mitglied zu unterstützen. Bisher sind nur zehn Händler im Marketingrat Innenstadt vertreten.

(cip)
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