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Remscheid
Verlässliche "bedauert" höhere OGS-Gebühren

Remscheid. Mit gemischten Gefühlen verfolgt die "Verlässliche", der Verein für die Betreuung und Förderung von Grundschulkindern, die von der Stadt geplante Erhöhung der Beiträge für Kitas und OGS. Der Verein, der sich in Remscheid um tausende Kinder kümmert, "bedauert" die Erhöhung um bis zu 12,5 Prozent, sieht aber auch die problematische Finanzsituation der Stadt.

Man hätte - wenn es denn schon sein müsse - eine "kleinschrittigere Erhöhung", verteilt über mehrere Jahre bevorzugt, schreibt die Vorsitzende Gerda Spaan in einer Pressemitteilung. Zugleich sieht der Verein es aber als problematisch an, dass die Stadt ihren Haushalt "auf Kosten der Schwächeren" saniert.

Sozialdezernent Thomas Neuhaus (Grüne) hat Verständnis für die Reaktion des OGS-Trägers. Die Stadt habe nur schweren Herzens vorgeschlagen, die seit 2008 ausgebliebenen Erhöhungen der Beiträge nun in einem Schlag nachzuholen. Die schlechte Finanzlage lasse aber keinen anderen Weg zu. Die Stadt habe aber weiterhin das Ziel, Familien zu stärken. Darum habe man auch nicht die Geschwisterkindregelung abgeschafft, die besagt, dass Eltern nur für das erste Kind Gebühren in Kitas oder in der OGS zahlen müssen. Neuhaus glaubt nicht, dass die Steigerung der Gebühren zu einer sinkenden Nachfrage nach Betreuung führen wird. Remscheid werde seinen Spitzenplatz in der Betreuungsquote behalten.

(hr)
 
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