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Remscheid
Vor der Aufnahme reifen die Titel

Remscheid: Vor der Aufnahme reifen die Titel
Energiegeladen - bei Auftritten in der ganzen Region haben sich die Musiker der Band Messerschmitt einen guten Ruf erspielt. FOTO: Messerschmitt
Remscheid. Mit zwei Demos testete die Remscheider Band "Messerschmitt", wie ihre Musik beim Publikum ankommt. Jetzt erscheint ihr erstes Album. Von Hagen Thiele

Fünf Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es geschafft. Nach zwei in Szenekreisen sehr wohlwollend aufgenommenen Demos hat die Gruppe "Messerschmitt" ihr erstes Album veröffentlicht. Auf "No dread to kill" zelebriert die Remscheider Band den Speed Metal der alten Schule, genauer gesagt der 80er Jahre. Der Erstling der Band überzeugt sowohl künstlerisch als auch in Bezug auf den Verkauf. Viele Exemplare konnte sie schon nach wenigen Tagen absetzen. Unter anderem sogar ins Ausland.

"Wir wollten keine halben Sachen machen, und ich denke, dass wir alles richtig gemacht haben. Die Songs konnten so reifen und wir auch", sagt Gitarrist, Sänger und kreativer Posten der Band, Maik Jegszenties. Gemeint ist damit, dass viele der Songs von den Demos "Demo'lition" und "Speed Demo' n" den Weg auf das Album gefunden haben.

Die Perfektionisten legten bei dieser finalen Aufnahme jedoch besonders viel Wert auf den richtigen Sound und kitzelten das Mögliche aus den Stücken heraus. Dafür griffen sie auf den Remscheider Yannic Zwinscher zurück, der selbst als Gitarrist aktiv ist, aber auch mit Yava Music hinter dem Mischpult steht und junge Bands aufnimmt. "Er hat alle unsere Ideen bezüglich des Sounds und der Effekte ohne Einspruch umgesetzt", meint Jegszenties. Wer eine kostengünstige, aber dennoch exzellente Aufnahme machen lassen möchte, sei bei ihm richtig.

Fragt man den Bandchef nach seinem Lieblingsstück, kommt er ins Grübeln. "Das ist immer ziemlich schwer, man schreibt ja keine Songs, die einem selber nicht gefallen", sagt der Vollblutmusiker. Dennoch hat es ihm mit "The Eldridge" eines der komplexeren Stücke angetan, das mit Tempowechseln und verschiedenen Stimmungen stets spannend bleibt. Doch die Gruppe kann auch anders, wie etwa das düstere "Good die... be loved by Hell" oder die zum Mitsingen geeignete Bandhymne "Hell for Leather" zeigen.

Als nächstes werden die vier Remscheider ausgiebig touren. Auf dem Plan stehen Konzerte in Kreuztal (29. August), Münster (19. September) und Krefeld (10. Oktober). Die Band hat sich durch energiegeladene Auftritte einen hervorragenden Live-Ruf erspielt, der sogar bis in die angrenzenden Nachbarländer reicht. So spielte sie in Belgien auch schon in einer großen Halle vor 500 Fans. Doch die Musiker bleiben ihrer Heimat, dem Bergischen Land, treu.

"Für uns waren die Gigs im Bahndamm immer eine super Sache. Der Laden ist einfach Kult", meint Jegszenties.

Das Debütalbum kann man auf "https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.messerschmitt-speed.com%2Fshop" \\t "_blank" für zwölf Euro kaufen. Dort gibt es auch Hörbeispiele und die Songstexte sowie Infos zu anstehenden Konzerten.

Quelle: RP
 
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