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Remscheid
Vorfreude auf die Saison

Remscheid: Vorfreude auf die Saison
FOTO: Moll, Jürgen (jumo)
Remscheid. Noch ist es ruhig im Freibad Eschbachtal. Doch wird schon eifrig gearbeitet. Eröffnung für Mitte bis Ende Mai geplant. Von Anna Mazzalupi und Jürgen Moll (Foto)

Neue Pflastersteine, kleine Sandhaufen und ein Bauschuttcontainer stehen dezent am Beckenrand. Noch ist die Saisoneröffnung des Freibades Eschbachtal nicht in Sicht, aber zu tun gibt es am ältesten Bad im deutschen Binnengebiet immer etwas und davon reichlich.

"Die Mitarbeiter sind schon fleißig dabei", erklärt Jürgen Beelte, Meister für Bäderbetriebe und Badleiter. Derzeit stehen ihm nur vier Männer zur Verfügung. Rund 40 Prozent der Kräfte von der Arbeit Remscheid fehlen noch, nicht zuletzt verlängerten auch Krankheitsstand und Witterung die anstehenden Arbeiten.

Die größte Aufgabe konnte aber kurz vor Ostern fertiggestellt werden: Über 70 Meter neue Rohrleitungen für die Überlaufrinnen der Becken wurden seit Februar im Boden verlegt, der Weg ist nun neu gepflastert. Die alten Rohre stammten zum größten Teil noch aus der Zeit vom Umbau 1964. "Die Weichmacher sind aus dem Kunststoff raus", beschreibt Beelte das Problem. Die Rohre waren porös und mussten also dringend ausgetauscht werden.

Einen neuen Anstrich gab es bereits für die Innenräume der idyllisch gelegenen Anlage. Aktuell werden die oberen Umkleideräume gesäubert sowie ein neues Gefahrstofflager für Benzin und Chemikalien, wie Chlor zur Reinigung, gebaut, damit alles auf dem neusten Stand ist.

Beelte hofft, dass bald auch das Wetter mitspielt, damit die Demontage der Enteisungsanlage durchgeführt werden kann. Außerdem steht noch der Einbau der Pumpe für die Wasseraufbereitung auf Beeltes To-do-Liste. Den Austausch von Fliesen mit Frostschäden schätzt der Badleiter als gering ein. Das Ausmaß kann jedoch erst festgestellt werden, wenn die Becken von Algen gereinigt und desinfiziert wurden. Je nach Wetter- und Personallage könnten die Becken dann Mitte/Ende Mai von den Besuchern geentert werden. Die Rutsche, die bereits vom TÜV für den kommenden Sommer abgenommen wurde, wird dann wieder eine beliebte Abwechslung für die Badegäste bieten.

Für Jürgen Beelte und seine Mitarbeiter steht dann im Sommer vor allem wieder eins auf dem Programm: der Grünschnitt. "Man kann den Rasen hier wachsen hören", sagt Beelte mit einem Lachen. Für die Saison sucht er auch noch Rettungsschwimmer. Der bezahlte Job eignet sich als Ferienjob für Studenten. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie der Rettungsschein in Silber. Infos: Tel. 02191 388601.

Quelle: RP
 
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