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Remscheid
"Welle" ist startklar für die Karnevals-Choreographie

Remscheid. Die 45 Teilnehmer der Zumba-Gruppe des Lenneper Jugendzentrums haben die Kostüme wieder selbst entworfen. Von Anna Mazzalupi

Sie ist dafür bekannt, dass sie Bewegung und Stimmung in den Lenneper Rosenmontagszug bringen. Die Fußtruppe des soziokulturellen Zentrums "Die Welle" begeistert nicht nur durch ihre Tanzeinlagen auf der Strecke, sondern auch durch die originellen Kostüme.

Wie jedes Jahr bastelt die Truppe selbst an den Outfits. Von der Idee bis zum fertigen Kostüm wird alles in Eigenregie erledigt. Kurz vor dem großen Tag stecken die 45 Teilnehmer aus der Zumba-Gruppe der "Welle" noch in den letzten Vorbereitungen. "Es hat sich herausgestellt, dass alles sehr kompliziert ist in diesem Jahr", sagt Stephanie Dobke, Leiterin des Jugendbereichs, lachend. Noch sind nicht alle Verkleidungen fertig. Aber getreu dem Kölner Motto, "et hätt noch emmer joot jejange" bleibt Dobke optimistisch. Besonders kompliziert in diesem Jahr ist der Spezialeffekt in Reifrock und Oberteil, der noch nicht verraten wird. Die Inspiration dazu kam von den beleuchteten Instrumenten der Trommelgruppe aus 2015. Die kleinen blauten Schneeflocken auf dem weißen deuten aber an, in welche Richtung es geht. Nachdem sie im vergangenen Jahr als Minions überraschten, steht 2016 der Disney-Film "Die Eiskönigin" im Fokus. Neben den Elsa-Prinzessinnen werden auch Olaf-Schneemänner aus der Zumba-Gruppe und der Lebenshilfe mitlaufen. Veronica Diaz hat die Möhrchen und Puschel für die Olafe angefertigt. Sie läuft zum siebten Mal mit, ist der Welle aber seit ihren Teenie-Zeiten treu. Aufregung wegen des großen Tages und des Wetters kennt Diaz nicht. "Ich bin ganz entspannt. Wir sind bei Regen schon gelaufen, bei Hagel und sind immer noch alle da", sagt sie.

Trockenes Wetter würde der Fußtruppe sowie den übrigen aber sicherlich in die Karten spielen. "Wir glauben nicht, dass die Kostüme regenfest sind", sagt Tonino Dobke. In diesem Fall sollen durchsichtige Ponchos das meiste abhalten. Das Tanzen werde mit den großen Röcken aber auch so schon schwer genug, merkt Stephanie Dobke an. Zu den drei verschiedenen Tänzen (Zumba, Schlager und der Eiskönigenhit "Let it go" in einer Bachata-Version) werden vor allem die Arme zum Einsatz kommen. Sue Ellen Werner ist mit zwei Jahren Unterbrechung seit 2000 dabei, weil ihr das Tanzen Spaß macht. "Aber am schönsten ist es, den Kindern die Kamelle direkt in die Tüten zu werfen", sagt Werner.

Quelle: RP
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